Access Point (Peppol AP) einfach erklärt
Ein Peppol Access Point verbindet sendende oder empfangende Organisationen mit dem Peppol-Netzwerk.
Ein Peppol Access Point ist ein nach den Peppol-Vorgaben betriebener Zugangsdienst. Im Vier-Ecken-Modell kommuniziert der Access Point des Senders mit dem Access Point des Empfängers.
Access Points nutzen die Peppol-Dienstermittlung, prüfen unterstützte Dokumenttypen und übertragen Nachrichten über die gesicherte Infrastruktur. Organisationen können einen Access Point bei einem zertifizierten Dienstleister beziehen oder unter Einhaltung der organisatorischen und technischen Anforderungen selbst betreiben.
Peppol ist kein geschlossenes Kundenportal. Es ist ein offener Interoperabilitätsrahmen mit kontrolliertem Zugang, gemeinsamen Regeln, Zertifikaten und einer Public-Key-Infrastruktur.
Bedeutung in der Praxis
Die OZG-RE bietet Peppol als Maschine-zu-Maschine-Kanal an, setzt ihn aber nicht als einzigen Übertragungsweg voraus. Ob und zu welchen Kosten ein Access Point bereitsteht, hängt vom gewählten Anbieter oder vom Aufwand eines Eigenbetriebs ab.
Häufige Fragen zu Access Point (Peppol AP)
?Ist ein Peppol Access Point immer kostenpflichtig?
Nein, es gibt kein einheitliches Preismodell. Dienstleister können Grundpreise, nutzungsabhängige Entgelte oder kostenlose Kontingente anbieten; beim Eigenbetrieb entstehen eigene Betriebs- und Zertifizierungskosten.
Offizielle Quellen
Verwandte Begriffe
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