Was ist Access Point (Peppol AP)?
Ein zertifizierter Dienstleister, der als sichere Schnittstelle für Ihr Unternehmen zum großen Peppol-Netzwerk fungiert.
Ein Access Point (AP) ist im Peppol-Netzwerk im Prinzip das, was ein Mobilfunkanbieter für Ihr Smartphone ist.
Das Peppol-Netzwerk (das Übertragungsnetzwerk für E-Rechnungen) ist geschlossen und extrem sicher. Firmen können sich dort nicht einfach mit einem Webbrowser einloggen oder E-Mails hinschicken. Um eine Rechnung ins Peppol-Netz zu senden oder von dort zu empfangen, benötigen Sie zwingend einen Access Point.
Es gibt hunderte zertifizierte Access Point Provider weltweit. Sie als Sender übergeben Ihre Rechnung an Ihren Provider (Access Point), dieser verpackt und verschlüsselt sie, sendet sie über das Netzwerk an den Access Point des Empfängers, der sie dann in das ERP-System des Kunden ausleitet. Das nennt sich das Peppol 4-Corner-Modell.
Warum das 2026 wichtig ist
Immer mehr europäische Konzerne und auch das deutsche OZG-RE-Portal setzen Peppol voraus oder empfehlen es. Wenn Sie keine Schnittstellen-APIs zu jedem einzelnen Geschäftspartner pflegen wollen, buchen Sie 2025 einen Access Point Provider. Sie schicken Ihre Rechnungen dann nur noch an eine einzige Schnittstelle – den Rest regelt Peppol.
Häufige Fragen zu Access Point (Peppol AP)
?Ist der Access Point kostenlos?
Nein. Ähnlich wie bei Ihrem Mobilfunkvertrag zahlen Sie den Access Point Provider für die Nutzung und Wartung der Schnittstelle. Zertifizierte Provider unterliegen strengsten Sicherheits- und SLA-Anforderungen.
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