BT-50: Adresszeile 1 des Erwerbers
BT-50 steht in der XRechnung für Adresszeile 1 des Erwerbers. Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite. Fehlt der Wert oder passt er fachlich nicht, scheitert die Validierung oft direkt. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
Offizieller XRechnung-Begriff für Adresszeile 1 des Erwerbers.
- Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-50
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Elektronische Adresse des Erwerbers
BT-49 beschreibt die elektronische Adresse des Erwerbers und ist für automatisiertes Routing auf Käuferseite zentral. In Peppol- und Behörden-Workflows hängt die Zustellfähigkeit der Rechnung oft unmittelbar an diesem Feld.
Adresszeile 2 des Erwerbers
BT-51 steht in der XRechnung für Adresszeile 2 des Erwerbers. Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers
BT-48 ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers und wird bei grenzüberschreitenden oder umsatzsteuerlich besonderen Rechnungen relevant. Falsche oder veraltete Nummern lösen oft Steuer- und Plausibilitätsfehler aus, obwohl die Rechnung optisch stimmig wirkt.
Ort des Erwerbers
BT-52 steht in der XRechnung für Ort des Erwerbers. Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite. Fehlt der Wert oder passt er fachlich nicht, scheitert die Validierung oft direkt. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-50 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-50 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-50 Adresszeile 1 des Erwerbers korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-50 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-50 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-49, BT-51, BT-48 und BT-52.
Was muss ich bei BT-50 in der Kategorie Käuferdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-50 ist Teil der Käuferdaten und steuert, wer Rechnungsempfänger ist und wie die Rechnung intern verarbeitet wird. Offizielle Regeln verlangen hierfür belastbare Käuferstammdaten einschließlich Adress- und Identifikationsangaben. Schon kleine Abweichungen können trotz korrekter Beträge zu Rückweisungen führen. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.
Was passiert, wenn BT-50 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-50 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.
Wie vermeide ich bei BT-50 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-50 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-49, BT-51, BT-48 und BT-52.