BT-87: Zahlungskarten-Kontonummer
BT-87 steht in der XRechnung für Zahlungskarten-Kontonummer. Es ist für Steuerlogik, Summenprüfung und länderspezifische Vorgaben der XRechnung relevant. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Das Feld ist nicht in jeder Rechnung Pflicht, kann aber für Routing, Steuerlogik oder saubere Folgeprozesse trotzdem entscheidend sein.
[BR-51]-In accordance with card payments security standards an invoice should never include a full card primary account number (BT-87). At the moment PCI Security Standards Council has defined that the first 6 digits and last 4 digits are the maximum number of digits to be shown.
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-51
- Es ist für Steuerlogik, Summenprüfung und länderspezifische Vorgaben der XRechnung relevant.
- Optional heißt in der XRechnung nicht automatisch unwichtig: Viele Empfängerprozesse nutzen das Feld trotzdem operativ.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-87
- Das Feld als optional zu behandeln, obwohl der jeweilige Empfängerprozess oder Sonderfall es faktisch benötigt.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
cac:PaymentMeans/cac:CardAccount/cbc:PrimaryAccountNumberIDOriginalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-51|warning|EN16931-UBL] [BR-51]-In accordance with card payments security standards an invoice should never include a full card primary account number (BT-87). At the moment PCI Security Standards Council has defined that the first 6 digits and last 4 digits are the maximum number of digits to be shown.
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Zahlungsdienstleister-Kennung
BT-86 überträgt die Kennung des Zahlungsdienstleisters, typischerweise den BIC oder ein vergleichbares Identifikationsmerkmal. Das Feld ist nicht in jedem Szenario nötig, kann in bestimmten CIUS-Varianten aber ausdrücklich unerwünscht oder regelgebunden sein.
Zahlungskarteninhaber-Name
BT-88 steht in der XRechnung für Zahlungskarteninhaber-Name. Es ist für Steuerlogik, Summenprüfung und länderspezifische Vorgaben der XRechnung relevant. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Zahlungskonto-Name
BT-85 steht in der XRechnung für Zahlungskonto-Name. Es ist für Steuerlogik, Summenprüfung und länderspezifische Vorgaben der XRechnung relevant. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Mandatsreferenz
BT-89 steht in der XRechnung für Mandatsreferenz. Es ist für Steuerlogik, Summenprüfung und länderspezifische Vorgaben der XRechnung relevant. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-87 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-87 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-87 Zahlungskarten-Kontonummer korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-87 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 0..1. 0..1 bedeutet für BT-87 höchstens einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-86, BT-88, BT-85 und BT-89.
Was muss ich bei BT-87 in der Kategorie Steuerbeträge besonders beachten?Aufklappen
BT-87 gehört zur Kategorie Steuerbeträge. Genau hier prüft XRechnung besonders streng auf Währung, Rundung und rechnerische Ableitung. Sobald Steuerbuchhaltungswährung, Steueraufschlüsselung oder Steuersumme nicht konsistent zusammenpassen, schlägt der Validator sehr schnell an. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-51.
Wann sollte BT-87 trotz Optional-Status trotzdem gesetzt werden?Aufklappen
Optional heißt in XRechnung nicht nebensächlich. Setze BT-87, wenn der konkrete Geschäftsfall, der Empfängerprozess oder gekoppelte Daten es fachlich verlangen. Sobald das Feld im XML auftaucht, muss es vollständig, fachlich passend und regelkonform befüllt sein. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-86, BT-88, BT-85 und BT-89.
Wann darf BT-87 leer bleiben und wann löst es Folgeprüfungen aus?Aufklappen
BT-87 kann leer bleiben, wenn Ihr Szenario die Angabe nicht benötigt und kein Empfänger sie vorgibt. Sobald Sie das Feld jedoch setzen, greifen die offiziellen Format-, Kardinalitäts- und Kopplungsregeln. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-51.