BT-23: Geschäftsprozess-Typ-Kennung
BT-23 steht in der XRechnung für Geschäftsprozess-Typ-Kennung. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Fehlt der Wert oder passt er fachlich nicht, scheitert die Validierung oft direkt. Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
Offizieller XRechnung-Begriff für die Kennung Geschäftsprozess-Typ-Kennung.
- Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Typische Fehler bei BT-23
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Kennungen mit Leerzeichen, Zusätzen oder veralteten Codes aus Vorsystemen zu übernehmen.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Wert ohne dekorative Leerzeichen, Zusätze oder UI-Formatierung übernehmen.
- Nur offiziell erwartete Codes, Schemes oder Kennungen aus dem Vorsystem verwenden.
- Abhängige Felder wie Scheme, Referenz oder gekoppelte IDs mitprüfen.
XML-Mapping für UBL und CII
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Bemerkung zur Rechnung
BT-22 steht in der XRechnung für Bemerkung zur Rechnung. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Spezifikations-Kennung
BT-24 ist die Spezifikations-Kennung und sagt dem Empfänger, gegen welches Regelwerk die XML gebaut wurde. Wenn dieser Identifier nicht exakt passt, nützt selbst eine formal saubere Rechnung oft nichts, weil sie gegen das falsche Profil läuft.
Hinweis-Code
BT-21 steht in der XRechnung für Hinweis-Code. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Vorgänger-Rechnungsreferenz
BT-25 steht in der XRechnung für Vorgänger-Rechnungsreferenz. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-23 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-23 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-23 Geschäftsprozess-Typ-Kennung korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-23 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Identifier und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-23 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Kennungen unverändert aus dem führenden System übernehmen und nicht mit Leerzeichen, Präfixen oder UI-Texten verfälschen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-22, BT-24, BT-21 und BT-25.
Was muss ich bei BT-23 in der Kategorie Kopfdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-23 gehört zur Kategorie Kopfdaten und damit zu den Angaben, die Routing, Grundvalidierung und Dokumentidentität am frühesten steuern. Fehler bei Rechnungsnummer, Datum, Typ, Spezifikationskennung oder Währung führen oft schon vor Positions- und Steuerprüfung zu Rückweisungen. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.
Was passiert, wenn BT-23 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-23 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.
Wie vermeide ich bei BT-23 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-23 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Kennungen unverändert aus dem führenden System übernehmen und nicht mit Leerzeichen, Präfixen oder UI-Texten verfälschen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-22, BT-24, BT-21 und BT-25.