BT-24: Spezifikations-Kennung
BT-24 ist die Spezifikations-Kennung und sagt dem Empfänger, gegen welches Regelwerk die XML gebaut wurde. Wenn dieser Identifier nicht exakt passt, nützt selbst eine formal saubere Rechnung oft nichts, weil sie gegen das falsche Profil läuft.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
[BR-01]-An Invoice shall have a Specification identifier (BT-24).
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-01, BR-DE-21
- Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Typische Fehler bei BT-24
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Kennungen mit Leerzeichen, Zusätzen oder veralteten Codes aus Vorsystemen zu übernehmen.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Wert ohne dekorative Leerzeichen, Zusätze oder UI-Formatierung übernehmen.
- Nur offiziell erwartete Codes, Schemes oder Kennungen aus dem Vorsystem verwenden.
- Abhängige Felder wie Scheme, Referenz oder gekoppelte IDs mitprüfen.
XML-Mapping für UBL und CII
/ubl:Invoice | /cn:CreditNote/rsm:CrossIndustryInvoiceOriginalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-01|fatal|EN16931-UBL] [BR-01]-An Invoice shall have a Specification identifier (BT-24).
[BR-01|fatal|EN16931-CII] [BR-01]-An Invoice shall have a Specification identifier (BT-24).
[BR-DE-21|warning|XR-UBL] [BR-DE-21] Das Element "Specification identifier" (BT-24) soll syntaktisch der Kennung des Standards XRechnung entsprechen.
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Rechnungstyp-Code
BT-3 definiert, ob die XML als Rechnung, Gutschrift oder Korrektur verarbeitet wird. Ein falscher Rechnungstyp-Code führt schnell zu Ablehnungen, obwohl Beträge und Parteien korrekt aussehen.
Leitweg-ID
BT-10 ist bei XRechnungen an Behörden meist die Leitweg-ID beziehungsweise die Käuferreferenz. Genau dieser Wert entscheidet, ob die Rechnung im richtigen Eingangskanal landet oder direkt an ZRE, OZG-RE und ähnliche Portale scheitert.
Geschäftsprozess-Typ-Kennung
BT-23 steht in der XRechnung für Geschäftsprozess-Typ-Kennung. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Fehlt der Wert oder passt er fachlich nicht, scheitert die Validierung oft direkt. Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Elektronische Adresse des Erwerbers
BT-49 beschreibt die elektronische Adresse des Erwerbers und ist für automatisiertes Routing auf Käuferseite zentral. In Peppol- und Behörden-Workflows hängt die Zustellfähigkeit der Rechnung oft unmittelbar an diesem Feld.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-24 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-24 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-24 Spezifikations-Kennung korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-24 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Identifier und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-24 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Kennungen unverändert aus dem führenden System übernehmen und nicht mit Leerzeichen, Präfixen oder UI-Texten verfälschen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-3, BT-10, BT-23 und BT-49.
Was muss ich bei BT-24 in der Kategorie Kopfdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-24 gehört zur Kategorie Kopfdaten und damit zu den Angaben, die Routing, Grundvalidierung und Dokumentidentität am frühesten steuern. Fehler bei Rechnungsnummer, Datum, Typ, Spezifikationskennung oder Währung führen oft schon vor Positions- und Steuerprüfung zu Rückweisungen. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-01 und BR-DE-21.
Was passiert, wenn BT-24 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-24 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-01 und BR-DE-21.
Wie vermeide ich bei BT-24 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-24 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Kennungen unverändert aus dem führenden System übernehmen und nicht mit Leerzeichen, Präfixen oder UI-Texten verfälschen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-3, BT-10, BT-23 und BT-49.