BT-47: Käufer-Registrierungsnummer
BT-47 liefert die Registrierungsnummer des Käufers, wenn der Empfänger rechtlich eindeutig identifiziert werden muss. Das Feld gewinnt an Gewicht, sobald Steuerszenarien, Konzernstrukturen oder Plattformabgleiche zusätzliche Käuferdaten verlangen.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Das Feld ist nicht in jeder Rechnung Pflicht, kann aber für Routing, Steuerlogik oder saubere Folgeprozesse trotzdem entscheidend sein.
[BR-AE-02]-An Invoice that contains an Invoice line (BG-25) where the Invoiced item VAT category code (BT-151) is "Reverse charge" shall contain the Seller VAT Identifier (BT-31), the Seller Tax registration identifier (BT-32) and/or the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT identifier (BT-48) and/or the Buyer legal registration identifier (BT-47).
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-AE-02, BR-AE-03, BR-AE-04
- Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite.
- Optional heißt in der XRechnung nicht automatisch unwichtig: Viele Empfängerprozesse nutzen das Feld trotzdem operativ.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-47
- Das Feld als optional zu behandeln, obwohl der jeweilige Empfängerprozess oder Sonderfall es faktisch benötigt.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
Originalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-AE-02|fatal|EN16931-UBL] [BR-AE-02]-An Invoice that contains an Invoice line (BG-25) where the Invoiced item VAT category code (BT-151) is "Reverse charge" shall contain the Seller VAT Identifier (BT-31), the Seller Tax registration identifier (BT-32) and/or the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT identifier (BT-48) and/...
[BR-AE-03|fatal|EN16931-UBL] [BR-AE-03]-An Invoice that contains a Document level allowance (BG-20) where the Document level allowance VAT category code (BT-95) is "Reverse charge" shall contain the Seller VAT Identifier (BT-31), the Seller tax registration identifier (BT-32) and/or the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT id...
[BR-AE-04|fatal|EN16931-UBL] [BR-AE-04]-An Invoice that contains a Document level charge (BG-21) where the Document level charge VAT category code (BT-102) is "Reverse charge" shall contain the Seller VAT Identifier (BT-31), the Seller tax registration identifier (BT-32) and/or the Seller tax representative VAT identifier (BT-63) and the Buyer VAT identif...
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Name des Erwerbers
BT-44 nennt den offiziellen Namen des Erwerbers und sorgt dafür, dass Rechnung, Bestellung und Buchung auf Kundenseite zusammenfinden. Besonders im B2G-Umfeld muss der Name exakt zur Organisation und Leitweg-ID passen.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers
BT-48 ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers und wird bei grenzüberschreitenden oder umsatzsteuerlich besonderen Rechnungen relevant. Falsche oder veraltete Nummern lösen oft Steuer- und Plausibilitätsfehler aus, obwohl die Rechnung optisch stimmig wirkt.
Elektronische Adresse des Erwerbers
BT-49 beschreibt die elektronische Adresse des Erwerbers und ist für automatisiertes Routing auf Käuferseite zentral. In Peppol- und Behörden-Workflows hängt die Zustellfähigkeit der Rechnung oft unmittelbar an diesem Feld.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Verkäufers
BT-31 übermittelt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Verkäufers und wird in steuerlich sensiblen Konstellationen schnell kritisch. Gerade bei Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, innergemeinschaftlichen Fällen oder Plattformprüfungen darf die Kennung weder fehlen noch im falschen Format geliefert werden.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-47 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-47 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-47 Käufer-Registrierungsnummer korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-47 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 0..1. 0..1 bedeutet für BT-47 höchstens einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-44, BT-48, BT-49 und BT-31.
Was muss ich bei BT-47 in der Kategorie Käuferdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-47 ist Teil der Käuferdaten und steuert, wer Rechnungsempfänger ist und wie die Rechnung intern verarbeitet wird. Offizielle Regeln verlangen hierfür belastbare Käuferstammdaten einschließlich Adress- und Identifikationsangaben. Schon kleine Abweichungen können trotz korrekter Beträge zu Rückweisungen führen. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-AE-02, BR-AE-03 und BR-AE-04.
Wann sollte BT-47 trotz Optional-Status trotzdem gesetzt werden?Aufklappen
Optional heißt in XRechnung nicht nebensächlich. Setze BT-47, wenn der konkrete Geschäftsfall, der Empfängerprozess oder gekoppelte Daten es fachlich verlangen. Sobald das Feld im XML auftaucht, muss es vollständig, fachlich passend und regelkonform befüllt sein. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-44, BT-48, BT-49 und BT-31.
Wann darf BT-47 leer bleiben und wann löst es Folgeprüfungen aus?Aufklappen
BT-47 kann leer bleiben, wenn Ihr Szenario die Angabe nicht benötigt und kein Empfänger sie vorgibt. Sobald Sie das Feld jedoch setzen, greifen die offiziellen Format-, Kardinalitäts- und Kopplungsregeln. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-AE-02, BR-AE-03 und BR-AE-04.