BT-44: Name des Erwerbers
BT-44 nennt den offiziellen Namen des Erwerbers und sorgt dafür, dass Rechnung, Bestellung und Buchung auf Kundenseite zusammenfinden. Besonders im B2G-Umfeld muss der Name exakt zur Organisation und Leitweg-ID passen.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
[BR-07]-An Invoice shall contain the Buyer name (BT-44).
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-07
- Es gehört zur Identifikation des Empfängers und beeinflusst Routing, Zuordnung und Rückfragen auf Käuferseite.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-44
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
/ubl:Invoice | /cn:CreditNote/rsm:CrossIndustryInvoiceOriginalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-07|fatal|EN16931-UBL] [BR-07]-An Invoice shall contain the Buyer name (BT-44).
[BR-07|fatal|EN16931-CII] [BR-07]-An Invoice shall contain the Buyer name (BT-44).
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Leitweg-ID
BT-10 ist bei XRechnungen an Behörden meist die Leitweg-ID beziehungsweise die Käuferreferenz. Genau dieser Wert entscheidet, ob die Rechnung im richtigen Eingangskanal landet oder direkt an ZRE, OZG-RE und ähnliche Portale scheitert.
Käufer-Registrierungsnummer
BT-47 liefert die Registrierungsnummer des Käufers, wenn der Empfänger rechtlich eindeutig identifiziert werden muss. Das Feld gewinnt an Gewicht, sobald Steuerszenarien, Konzernstrukturen oder Plattformabgleiche zusätzliche Käuferdaten verlangen.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers
BT-48 ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Erwerbers und wird bei grenzüberschreitenden oder umsatzsteuerlich besonderen Rechnungen relevant. Falsche oder veraltete Nummern lösen oft Steuer- und Plausibilitätsfehler aus, obwohl die Rechnung optisch stimmig wirkt.
Elektronische Adresse des Erwerbers
BT-49 beschreibt die elektronische Adresse des Erwerbers und ist für automatisiertes Routing auf Käuferseite zentral. In Peppol- und Behörden-Workflows hängt die Zustellfähigkeit der Rechnung oft unmittelbar an diesem Feld.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-44 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-44 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-44 Name des Erwerbers korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-44 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-44 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-10, BT-47, BT-48 und BT-49.
Was muss ich bei BT-44 in der Kategorie Käuferdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-44 ist Teil der Käuferdaten und steuert, wer Rechnungsempfänger ist und wie die Rechnung intern verarbeitet wird. Offizielle Regeln verlangen hierfür belastbare Käuferstammdaten einschließlich Adress- und Identifikationsangaben. Schon kleine Abweichungen können trotz korrekter Beträge zu Rückweisungen führen. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-07.
Was passiert, wenn BT-44 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-44 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-07.
Wie vermeide ich bei BT-44 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-44 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-10, BT-47, BT-48 und BT-49.