BT-5: Rechnungswährung
BT-5 legt die Rechnungswährung für nahezu alle Beträge der XRechnung fest. Sobald hier ein falscher oder uneinheitlicher Code landet, reißen Summen-, Steuer- und Codelistenprüfungen gleichzeitig auf.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
[BR-05]-An Invoice shall have an Invoice currency code (BT-5).
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-05, BR-DEX-14
- Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-5
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
/ubl:Invoice/cac:PrepaidPayment[$isExtension]/rsm:CrossIndustryInvoiceOriginalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-05|fatal|EN16931-UBL] [BR-05]-An Invoice shall have an Invoice currency code (BT-5).
[BR-05|fatal|EN16931-CII] [BR-05]-An Invoice shall have an Invoice currency code (BT-5).
[BR-DEX-14|fatal|XR-UBL] [BR-DEX-14] Die Währungsangabe von "Third party payment amount" BT-DEX-002 muss BT-5 ("Invoice currency code") entsprechen.
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Währungscode für die MwSt.-Buchhaltung
BT-6 wird nur in Spezialfällen genutzt, ist dann aber fachlich heikel: Die MwSt.-Buchhaltungswährung koppelt Steuerbeträge an ein zweites Währungsschema. Wer das Feld setzt, muss die dazugehörigen Steuerbeträge sauber in BT-111 mitliefern.
Rechnungs-Gesamtbetrag ohne Umsatzsteuer
BT-109 ist der Netto-Gesamtbetrag der Rechnung vor Umsatzsteuer. Dieser Wert ist einer der wichtigsten Anker für Summenprüfungen und muss exakt aus Positionen, Nachlässen und Zuschlägen hergeleitet werden.
Gesamte USt
BT-110 fasst die gesamte Umsatzsteuer der Rechnung zusammen und verbindet Positionslogik mit den steuerlichen Summen auf Dokumentenebene. Schon kleine Rundungsfehler oder inkonsistente Steuersätze schlagen hier sofort sichtbar durch.
Rechnungs-Gesamtbetrag mit Umsatzsteuer
BT-112 ist der Rechnungs-Gesamtbetrag inklusive Umsatzsteuer und damit der Wert, den Empfänger intern gegen Bestellung, Freigabe und Zahlung spiegeln. Falsche Summen hier ruinieren Vertrauen und Validierung gleichzeitig.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-5 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-5 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-5 Rechnungswährung korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-5 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-5 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-6, BT-109, BT-110 und BT-112.
Was muss ich bei BT-5 in der Kategorie Kopfdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-5 gehört zur Kategorie Kopfdaten und damit zu den Angaben, die Routing, Grundvalidierung und Dokumentidentität am frühesten steuern. Fehler bei Rechnungsnummer, Datum, Typ, Spezifikationskennung oder Währung führen oft schon vor Positions- und Steuerprüfung zu Rückweisungen. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-05 und BR-DEX-14.
Was passiert, wenn BT-5 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-5 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-05 und BR-DEX-14.
Wie vermeide ich bei BT-5 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-5 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-6, BT-109, BT-110 und BT-112.