BT-26: Vorgänger-Rechnungsdatum
BT-26 steht in der XRechnung für Vorgänger-Rechnungsdatum. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Datumswerte gehören im XML in ein sauberes, maschinenlesbares Format.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Das Feld ist nicht in jeder Rechnung Pflicht, kann aber für Routing, Steuerlogik oder saubere Folgeprozesse trotzdem entscheidend sein.
Offizieller XRechnung-Begriff für das Datum Vorgänger-Rechnungsdatum.
- Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft.
- Optional heißt in der XRechnung nicht automatisch unwichtig: Viele Empfängerprozesse nutzen das Feld trotzdem operativ.
- Datumswerte gehören im XML in ein sauberes, maschinenlesbares Format.
Typische Fehler bei BT-26
- Das Feld als optional zu behandeln, obwohl der jeweilige Empfängerprozess oder Sonderfall es faktisch benötigt.
- Datumswerte in lokalem Format statt als maschinenlesbares XML-Datum zu senden.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Datum immer im Format YYYY-MM-DD liefern.
- Keine lokal formatierten Datumsstrings wie 31.01.2026 ins XML schreiben.
- Abhängige Datumsfelder nur setzen, wenn sie fachlich wirklich gebraucht werden.
XML-Mapping für UBL und CII
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Vorgänger-Rechnungsreferenz
BT-25 steht in der XRechnung für Vorgänger-Rechnungsreferenz. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Spezifikations-Kennung
BT-24 ist die Spezifikations-Kennung und sagt dem Empfänger, gegen welches Regelwerk die XML gebaut wurde. Wenn dieser Identifier nicht exakt passt, nützt selbst eine formal saubere Rechnung oft nichts, weil sie gegen das falsche Profil läuft.
Geschäftsprozess-Typ-Kennung
BT-23 steht in der XRechnung für Geschäftsprozess-Typ-Kennung. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Fehlt der Wert oder passt er fachlich nicht, scheitert die Validierung oft direkt. Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.
Bemerkung zur Rechnung
BT-22 steht in der XRechnung für Bemerkung zur Rechnung. Es steuert zentrale Kopfdaten der XRechnung und wird in Annahme- und Routingprozessen besonders früh geprüft. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-26 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-26 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-26 Vorgänger-Rechnungsdatum korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-26 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Date und die Kardinalität 0..1. 0..1 bedeutet für BT-26 höchstens einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Datumswerte immer als maschinenlesbares XML-Datum im Format YYYY-MM-DD exportieren. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-25, BT-24, BT-23 und BT-22.
Was muss ich bei BT-26 in der Kategorie Kopfdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-26 gehört zur Kategorie Kopfdaten und damit zu den Angaben, die Routing, Grundvalidierung und Dokumentidentität am frühesten steuern. Fehler bei Rechnungsnummer, Datum, Typ, Spezifikationskennung oder Währung führen oft schon vor Positions- und Steuerprüfung zu Rückweisungen. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.
Wann sollte BT-26 trotz Optional-Status trotzdem gesetzt werden?Aufklappen
Optional heißt in XRechnung nicht nebensächlich. Setze BT-26, wenn der konkrete Geschäftsfall, der Empfängerprozess oder gekoppelte Daten es fachlich verlangen. Sobald das Feld im XML auftaucht, muss es vollständig, fachlich passend und regelkonform befüllt sein. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-25, BT-24, BT-23 und BT-22.
Wann darf BT-26 leer bleiben und wann löst es Folgeprüfungen aus?Aufklappen
BT-26 kann leer bleiben, wenn Ihr Szenario die Angabe nicht benötigt und kein Empfänger sie vorgibt. Sobald Sie das Feld jedoch setzen, greifen die offiziellen Format-, Kardinalitäts- und Kopplungsregeln. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.