BT-34: Elektronische Adresse des Verkäufers
BT-34 ist die elektronische Adresse des Verkäufers, also der technische Zustell- oder Antwortkanal. In vielen Netzwerken ist dieses Feld kein Beiwerk, sondern Pflicht für Routing, Rückmeldungen und Plattform-Kompatibilität.
Pflicht, Definition und Praxiskontext
Dieses Feld sollte im Export technisch erzwungen werden. Fehlt der Wert, scheitert die XRechnung in vielen Empfänger-Workflows sofort.
[BR-62]-The Seller electronic address (BT-34) shall have a Scheme identifier.
Offizielle Regelreferenzen (validator v2026-01-31, schematron v2.5.0): BR-62
- Es beschreibt die Lieferantenseite und ist für Identifikation, Steuerprüfung und Stammdatenabgleich wichtig.
- Pflichtfelder sollten bereits beim Erstellen der Rechnung technisch erzwungen werden und nicht erst kurz vor dem Export.
- Texte sollten fachlich präzise sein und keine leeren Platzhalter oder PDF-Reste enthalten.
Typische Fehler bei BT-34
- Den Wert nur visuell im PDF zu pflegen, aber nicht sauber ins XML zu übertragen.
- Unspezifische Freitexte oder Platzhalter zu übertragen, die beim Empfänger keine klare Bedeutung haben.
- Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.
Werte, Format und Eingabehinweise
- Nur fachlich belastbaren Inhalt übertragen, keine dekorativen PDF-Texte.
- Freitext knapp, eindeutig und ohne widersprüchliche Zusatzinfos halten.
- Wenn Codes oder Referenzen existieren, diese bevorzugen und Text nur ergänzend nutzen.
XML-Mapping für UBL und CII
cac:AccountingSupplierParty/cac:Party/cbc:EndpointID/rsm:CrossIndustryInvoiceOriginalregeln und deutsche Einordnung
Originaltext bleibt als Referenz sichtbar[BR-62|fatal|EN16931-UBL] [BR-62]-The Seller electronic address (BT-34) shall have a Scheme identifier.
[BR-62|fatal|EN16931-CII] [BR-62]-The Seller electronic address (BT-34) shall have a Scheme identifier.
Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss
Leitweg-ID
BT-10 ist bei XRechnungen an Behörden meist die Leitweg-ID beziehungsweise die Käuferreferenz. Genau dieser Wert entscheidet, ob die Rechnung im richtigen Eingangskanal landet oder direkt an ZRE, OZG-RE und ähnliche Portale scheitert.
Name des Verkäufers
BT-27 enthält den offiziellen Namen des Verkäufers und bildet die zentrale Identität auf Lieferantenseite. Abweichungen zwischen XML, Briefkopf und USt-Daten führen hier schnell zu Rückfragen und Matching-Problemen.
Elektronische Adresse des Erwerbers
BT-49 beschreibt die elektronische Adresse des Erwerbers und ist für automatisiertes Routing auf Käuferseite zentral. In Peppol- und Behörden-Workflows hängt die Zustellfähigkeit der Rechnung oft unmittelbar an diesem Feld.
Zahlungskonto-Kennung
BT-84 ist die Zahlungskonto-Kennung, in der Praxis meist die IBAN des Zahlungsempfängers. Dieses Feld wirkt direkt auf Zahlungsfähigkeit und Vertrauen, denn schon kleine Formatfehler blockieren Freigaben oder führen zu manuellen Rückfragen.
Aus Theorie sofort eine valide XML machen
Nutze BT-34 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.
FAQ zu BT-34 vor dem XML-Versand
Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.
Wie trage ich BT-34 Elektronische Adresse des Verkäufers korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen
Für BT-34 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Text und die Kardinalität 1..1. 1..1 bedeutet für BT-34 genau einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-10, BT-27, BT-49 und BT-84.
Was muss ich bei BT-34 in der Kategorie Verkäuferdaten besonders beachten?Aufklappen
BT-34 ist Teil der Verkäuferdaten. Offizielle Regeln verlangen für den Verkäufer vollständige, konsistente Stammdaten, damit Steuerstatus, Zuständigkeit und Identifikation maschinenlesbar ausgewertet werden können. Fehler in Name, Adresse, Land oder Steuerkennungen fallen deshalb besonders schnell auf. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-62.
Was passiert, wenn BT-34 als Pflichtfeld fehlt?Aufklappen
BT-34 gehört zu den Pflichtangaben und sollte technisch bereits vor dem Export erzwungen werden. Fehlt der Wert, ist die Rechnung in der Praxis oft schon in der Grundvalidierung oder im Empfänger-Workflow blockiert. Besonders relevant auf dieser Seite sind die Regelreferenzen BR-62.
Wie vermeide ich bei BT-34 einen Validator-Fehler oder eine Ablehnung?Aufklappen
Am sichersten ist ein direkter XML-Export aus dem führenden System statt manueller Nacharbeit. Prüfe BT-34 immer zusammen mit Datentyp, Format, Häufigkeit und den gekoppelten Feldern. Texte knapp, eindeutig und ohne dekorative PDF-Reste oder Platzhalter ins XML übernehmen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-10, BT-27, BT-49 und BT-84.