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XRechnung für Agenturen: InDesign-Rechnung und Design-PDF als E-Rechnung

Wie Web-, Werbe- und Design-Agenturen ihre InDesign- oder CI-Rechnungslayouts weiter nutzen und daraus valide XRechnung oder ZUGFeRD E-Rechnungen erstellen.

RechneX Redaktion3. Juli 202615 Min. Lesezeit

XRechnung für Agenturen: InDesign-Rechnung und Design-PDF als E-Rechnung nutzen

Web-, Werbe-, Branding- und Design-Agenturen haben bei der E-Rechnung eine besondere Herausforderung: Die Rechnung soll professionell aussehen, zur Corporate Identity passen und beim Kunden sofort wiedererkennbar sein. Gleichzeitig muss sie technisch als elektronische Rechnung funktionieren.

Eine normale PDF-Rechnung aus InDesign, Illustrator, Acrobat, Word oder einer Agentursoftware ist seit Einführung der neuen E-Rechnungsregeln nicht automatisch eine echte E-Rechnung. Nach den FAQ des Bundesfinanzministeriums liegt seit dem 1. Januar 2025 eine E-Rechnung nur dann vor, wenn sie in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine elektronische Verarbeitung ermöglicht. Ein einfaches PDF gilt deshalb nicht mehr als E-Rechnung, sondern als sonstige Rechnung. Quelle: BMF FAQ zur E-Rechnung

Für Agenturen ist die gute Nachricht: Das eigene Rechnungsdesign muss nicht grundsätzlich verschwinden. Mit ZUGFeRD kann ein sichtbares PDF-Layout mit einer eingebetteten XML-Rechnung kombiniert werden. Genau dieser hybride Weg ist für viele B2B-Agenturrechnungen sinnvoll: Der Kunde sieht weiterhin eine lesbare, gestaltete PDF-Rechnung, während Buchhaltung, ERP-System oder Steuerkanzlei strukturierte Rechnungsdaten maschinell verarbeiten können.

Mit RechneX können Agenturen E-Rechnungen im Browser erstellen, PDF-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln, XML-Dateien prüfen und Rechnungen lesbar anzeigen. Bei geeigneten Standard-PDFs bereitet Pro die Datei für ZUGFeRD automatisch PDF/A-3-konform auf und übernimmt das sichtbare Rechnungsdesign in vielen Fällen. Enterprise ist der sichere Weg, wenn das Layout verbindlich identisch bleiben, bei Änderungen konsistent fortgeführt oder individuell nachgebaut werden soll – zusätzlich zu Sonderfällen, API-Anbindungen, ERP-Prozessen und automatisiertem Versand.

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Kurzantwort: Können Agenturen ihr Rechnungsdesign behalten?

Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Entscheidend ist das Zielformat.

Für visuell gestaltete B2B-Rechnungen ist ZUGFeRD meist die beste Lösung. ZUGFeRD integriert strukturierte Rechnungsdaten im XML-Format in ein PDF-Dokument auf Basis von PDF/A-3. Das sichtbare PDF bleibt für Menschen lesbar, die eingebettete XML-Datei ist für Software, Buchhaltung und automatische Verarbeitung gedacht. Quelle: FeRD zu ZUGFeRD/Factur-X

Für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist dagegen häufig XRechnung relevant. XRechnung ist ein strukturiertes XML-Format und steht weniger für visuelles Design, sondern für maschinelle Annahme, Validierung und Verarbeitung in Behördenprozessen. Quelle: Standard XRechnung

Für Agenturen bedeutet das praktisch:

  • B2B-Kunden: Häufig ist ZUGFeRD sinnvoll, weil PDF-Design und XML-Daten kombiniert werden.
  • Behörden und öffentliche Auftraggeber: Häufig wird XRechnung als XML-Datei benötigt.
  • Einzelne Standardrechnungen: Können mit RechneX online erstellt, konvertiert und validiert werden.
  • Eigenes CI-Rechnungsdesign: Bleibt bei geeigneten Standard-PDFs in vielen Fällen erhalten; Enterprise setzt es verbindlich um oder baut es originalgetreu nach.
  • Automatisierte Agentur-Workflows: API, ERP-/CRM-Anbindung, E-Mail-Weiterleitung, Batch-Verarbeitung und Versandlogik gehören in Enterprise.

Warum eine InDesign-Rechnung allein keine E-Rechnung ist

Viele Agenturen arbeiten mit liebevoll gestalteten InDesign-Rechnungsvorlagen. Das Layout enthält Logo, Typografie, Farben, Projektdetails, Leistungszeiträume und individuelle Textbausteine. Für die Markenwirkung ist das ideal. Für die E-Rechnung reicht es allein aber nicht aus.

Der Grund: Eine E-Rechnung ist nicht nur eine digitale Datei. Sie muss strukturierte Rechnungsdaten enthalten, die maschinell verarbeitet werden können. Relevante Daten sind unter anderem:

  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
  • Verkäuferdaten
  • Käuferdaten
  • Umsatzsteuer-ID oder Steuernummer, sofern erforderlich
  • Rechnungspositionen
  • Mengen und Einheiten
  • Netto- und Bruttobeträge
  • Steuersätze und Steuerbeträge
  • Zahlungsbedingungen
  • IBAN und Kontoinhaber
  • Pflichtangaben nach EN 16931
  • technische Felder für XRechnung oder ZUGFeRD
Eine aus InDesign exportierte PDF-Datei sieht zwar professionell aus, enthält aber normalerweise keine vollständige strukturierte XML-Rechnung. Auch ein manuell angehängtes XML macht daraus nicht automatisch eine valide ZUGFeRD-Rechnung. Sichtbares PDF und strukturierte XML-Daten müssen fachlich, rechnerisch und technisch zusammenpassen.

ZUGFeRD für Agenturen: CI-Rechnung als PDF plus XML-Daten

ZUGFeRD ist für Agenturen besonders interessant, weil es die sichtbare Rechnung und die maschinenlesbare Rechnung verbindet. Das Format besteht aus zwei Ebenen:

EbeneZweckBedeutung für Agenturen
Sichtbares PDFMenschlich lesbare RechnungLayout, Logo, CI, Projektbeschreibung und Markenwirkung bleiben sichtbar.
Eingebettetes XMLMaschinenlesbare RechnungsdatenBuchhaltung, ERP-Systeme und Prüfprozesse können die Rechnung automatisiert verarbeiten.

Dadurch eignet sich ZUGFeRD besonders für Agenturen, die weiterhin professionelle PDF-Rechnungen verschicken möchten, aber gleichzeitig die Anforderungen an strukturierte E-Rechnungen erfüllen müssen.

Wichtig ist: Das PDF und die XML-Daten müssen inhaltlich identisch sein. Wenn im PDF ein anderer Betrag, ein anderer Steuersatz oder eine andere Zahlungsinformation steht als in der XML-Datei, entstehen Risiken bei Validierung, Buchhaltung und Empfängerprüfung.

XRechnung für Agenturen: Wenn der Kunde eine XML-Rechnung verlangt

XRechnung ist vor allem dann relevant, wenn Agenturen für öffentliche Auftraggeber arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Kommunen
  • Ministerien
  • Behörden
  • öffentliche Einrichtungen
  • Universitäten
  • Kammern
  • Projektträger
  • öffentliche Unternehmen mit Vorgaben zur elektronischen Rechnung
In solchen Fällen geht es weniger um das sichtbare Design. Entscheidend ist, dass die XML-Datei technisch korrekt ist, Pflichtfelder enthält und vom Empfängerportal akzeptiert wird. Häufig benötigt die Rechnung zusätzlich eine Leitweg-ID oder eine konkrete Buyer Reference.

Für Agenturen kann das ungewohnt sein, weil eine reine XRechnung nicht wie eine klassische Rechnung aussieht. Sie ist eine XML-Datei. Deshalb ist ein XRechnung Viewer hilfreich, um den Inhalt der Datei lesbar zu prüfen.

Mit RechneX können Sie XML-Rechnungen im XRechnung Viewer lesbar anzeigen und im XRechnung Validator prüfen, bevor sie an den Empfänger gehen.

Pro oder Enterprise: Welcher RechneX-Weg passt für Agenturen?

Bei RechneX gibt es eine klare Grenze zwischen Standardprozessen und individuellen Unternehmensprozessen.

RechneX Pro für Standardrechnungen

Der Pro-Tarif eignet sich, wenn Ihre Agentur regelmäßig Standardrechnungen erstellt, konvertiert oder prüft. Laut RechneX-Preisseite umfasst Pro unter anderem unbegrenzte Standard-PDF-Konvertierungen, unbegrenzten XRechnung- und ZUGFeRD-Generator, unbegrenzte XRechnung-Ansichten, unbegrenzte KoSIT-Validierungen, KI-Datenextraktion, Data Editor und Batch-Upload bis 10 PDFs pro Lauf. Quelle: RechneX Preise

Pro passt besonders, wenn Sie:

  • regelmäßig PDF-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln möchten
  • Standardrechnungen ohne individuelle Empfängerlogik erstellen
  • Rechnungen vor dem Versand validieren möchten
  • den XRechnung Viewer und Validator unbegrenzt nutzen möchten
  • ohne API-, ERP- oder Einrichtungsprojekt starten möchten
  • eine klare Lösung zum festen Preis suchen
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RechneX Enterprise für eigenes Rechnungsdesign und Automatisierung

Enterprise ist der richtige Weg, wenn Ihre Agentur nicht nur einzelne Rechnungen erstellen möchte, sondern eine verbindlich gleichbleibende Gestaltung und einen individuellen Workflow benötigt. Das betrifft besonders Agenturen und Unternehmen, die ihr bestehendes Rechnungsdesign auch bei Datenänderungen konsistent behalten, eigene PDF-Layouts originalgetreu nachbauen lassen oder Rechnungen automatisch aus Systemen erzeugen möchten.

Enterprise passt, wenn Sie:

  • ein eigenes InDesign-, PDF- oder CI-Rechnungslayout behalten möchten
  • ein bestehendes Rechnungs-PDF PDF/A-3b-konform für ZUGFeRD nutzen möchten
  • Sonderfälle automatisch erkennen und verarbeiten müssen
  • Rechnungen aus ERP, CRM, Shop oder Agentursoftware erzeugen möchten
  • API-Anbindung, E-Mail-Weiterleitung oder automatisierten E-Rechnungsversand benötigen
  • hohe Volumen, Batch-Verarbeitung oder Freigabeprozesse haben
  • mehrere Belegarten wie Rechnung, Gutschrift, Korrektur, Storno, Abschlag oder Schlussrechnung abbilden müssen
  • individuelle Pflichtfelder, Empfängerregeln oder Validierungsregeln brauchen
  • persönliche Einrichtung, SLA, Monitoring oder dedizierten Ansprechpartner wünschen
RechneX beschreibt Enterprise für automatisierte E-Rechnungsprozesse, ERP-/API-Anbindung, hohe Volumen und individuelle Regeln. Dazu gehören unter anderem automatische Sonderfall-Konvertierung, individuelles Mapping, strukturierte Fehlerreports, Freigabeprozesse, White-Label, SSO, SLA und persönliches Onboarding. Quelle: RechneX Preise

Eigenes Agentur-Rechnungsdesign behalten?

Geeignete Standard-PDFs kann RechneX bereits im Pro-Tarif automatisch PDF/A-3-konform für ZUGFeRD aufbereiten und Ihr Rechnungsdesign in vielen Fällen erhalten. Wenn es verbindlich gleich bleiben, bei Änderungen konsistent fortgeführt oder aus dem PDF originalgetreu nachgebaut werden soll, richtet Enterprise den passenden Workflow ein. Auch API, ERP-Anbindung, E-Mail-Weiterleitung, Freigabeprozesse und automatisierter E-Rechnungsversand sind individuell möglich.

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Typische E-Rechnungsprobleme in Agenturen

Agenturrechnungen sind oft komplexer als einfache Produktrechnungen. Sie enthalten Pauschalen, Tagessätze, Projektphasen, Fremdkosten, Lizenzen, Medienbudgets oder Abschlagslogik. Genau hier entstehen bei XRechnung und ZUGFeRD häufig Fehler.

AgenturfallTypisches RisikoSaubere Lösung mit RechneX
InDesign-Rechnung als PDFDas PDF sieht korrekt aus, enthält aber keine maschinenlesbaren XML-Daten.PDF-Rechnung in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln und vor dem Download validieren.
CI-RechnungsdesignEigenes Layout soll erhalten bleiben, Standarddesign reicht nicht aus.Pro übernimmt das Design bei geeigneten PDFs in vielen Fällen; Enterprise setzt das individuelle Layout verbindlich PDF/A-3b-konform um oder baut es nach.
ProjektpauschalenEine Position wie „Kampagne laut Angebot“ ist für Buchhaltungssysteme oft zu unscharf.Leistungen werden strukturiert mit Position, Menge, Einheit, Betrag und Steuer abgebildet.
Tagessätze und StundenleistungenMengen, Einheiten und Netto-Summen müssen exakt zur XML-Struktur passen.Positionen werden rechnerisch sauber erfasst und geprüft.
Fremdkosten und MedienbudgetUnterschiedliche Kostenarten, Steuersätze oder durchlaufende Posten können Fehler erzeugen.Positionen werden getrennt und mit passenden Steuerinformationen verarbeitet.
Gutschriften oder KorrekturenFalsche Belegart oder fehlender Rechnungsbezug kann zur Ablehnung führen.Unterstützte Sonderfälle können manuell im Generator erstellt oder in Enterprise automatisiert gemappt werden.
BehördenkundenHäufig werden XRechnung, Leitweg-ID und bestimmte Pflichtfelder verlangt.XRechnung erstellen, Pflichtfelder prüfen und XML vor dem Versand validieren.
Wiederkehrende KundenrechnungenManuelle PDF-zu-XML-Prozesse kosten Zeit und sind fehleranfällig.Pro für regelmäßige Standardprozesse oder Enterprise für automatisierte Workflows.
Mehrere SystemeRechnung entsteht in Agentursoftware, CRM, ERP, Shop oder Buchhaltungstool.Enterprise kann Systemanbindung, API, Mapping und Übergabeprozesse individuell abbilden.

Warum Adobe Acrobat oder ein InDesign-Plugin oft nicht ausreichen

Viele Agenturen suchen nach Begriffen wie „ZUGFeRD InDesign Plugin“, „InDesign Rechnung E-Rechnung“, „PDF in XRechnung umwandeln“ oder „Acrobat ZUGFeRD erstellen“. Das ist nachvollziehbar, löst aber meist nur einen Teil des Problems.

Die eigentliche Herausforderung ist nicht das Anhängen einer Datei an ein PDF. Die Herausforderung ist die korrekte Rechnungslogik.

Eine valide E-Rechnung muss unter anderem prüfen:

  • Stimmen Netto-, Steuer- und Bruttobeträge exakt?
  • Sind alle Pflichtfelder vorhanden?
  • Ist der Käufer korrekt angegeben?
  • Sind Zahlungsdaten und IBAN sauber strukturiert?
  • Sind Steuersätze und Steuerkategorien korrekt?
  • Ist bei Reverse Charge der richtige Steuercode gesetzt?
  • Ist bei Gutschriften die passende Belegart verwendet?
  • Gibt es bei Behörden eine Leitweg-ID oder Buyer Reference?
  • Entspricht die XML-Struktur EN 16931, XRechnung oder ZUGFeRD?
  • Passt der sichtbare Rechnungsinhalt zur eingebetteten XML-Datei?
Deshalb ist es riskant, E-Rechnungen nur als Layout-Export zu betrachten. E-Rechnung ist kein Designproblem, sondern ein Zusammenspiel aus Design, Rechnungsdaten, XML-Struktur, Validierung und Versandprozess.

Der empfohlene Workflow für Agenturen

1. Entscheiden: XRechnung oder ZUGFeRD?

Klären Sie zuerst, welches Format Ihr Kunde benötigt.

Für viele B2B-Kunden ist ZUGFeRD sinnvoll, weil es eine lesbare PDF-Rechnung mit maschinenlesbaren XML-Daten kombiniert. Für Behörden und öffentliche Auftraggeber ist häufig XRechnung als reine XML-Datei erforderlich.

Mehr zum Formatvergleich finden Sie im RechneX-Ratgeber XRechnung vs. ZUGFeRD.

2. Rechnung strukturiert vorbereiten

Achten Sie darauf, dass Ihre Rechnung klare Positionen enthält. Je sauberer die Rechnungsdaten sind, desto besser lassen sie sich in XRechnung oder ZUGFeRD übertragen.

Wichtig sind vor allem:

  • eindeutige Rechnungsnummer
  • vollständige Kundendaten
  • korrekte Leistungszeiträume
  • klare Positionsbeschreibungen
  • Menge und Einheit
  • Netto-Einzelpreise
  • Steuersätze
  • Zahlungsbedingungen
  • Bankverbindung
  • optionale Bestellnummern oder Referenzen

3. PDF-Rechnung konvertieren oder Rechnung direkt erstellen

Wenn Sie bereits eine PDF-Rechnung haben, können Sie den PDF-Konverter nutzen. RechneX wandelt Standard-PDF-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD um, extrahiert die Daten, ermöglicht Prüfung im Editor und validiert vor dem Download.

Wenn Sie keine fertige PDF-Rechnung haben, können Sie eine E-Rechnung direkt im Browser erstellen:

4. Rechnung vor Versand prüfen

Vor dem Versand sollte die Datei validiert und lesbar geprüft werden. Das reduziert Rückfragen, Ablehnungen und manuelle Nacharbeit beim Kunden.

Dafür eignen sich:

5. Bei individuellen Layouts Enterprise prüfen

Wenn Ihre Agentur ein eigenes InDesign- oder PDF-Rechnungsdesign verbindlich behalten möchte, sollten Sie früh prüfen, ob ein individueller Enterprise-Workflow sinnvoll ist. Für geeignete Standard-PDFs kann Pro das Design bereits in vielen Fällen übernehmen. Enterprise setzt es darüber hinaus technisch konsistent mit XML-Daten, PDF/A-3b, Validierung und Prozesslogik um.

Enterprise-Optionen auf der Preise-Seite ansehen

E-Rechnungspflicht: Was Agenturen beachten sollten

Die E-Rechnungspflicht betrifft seit 2025 schrittweise den B2B-Bereich in Deutschland. Laut BMF muss seit dem 1. Januar 2025 grundsätzlich der Empfang von E-Rechnungen möglich sein. Für die Ausstellung gelten Übergangsregelungen: Bis Ende 2026 können Rechnungsaussteller unter bestimmten Bedingungen noch sonstige Rechnungen verwenden. Für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro verlängert sich diese Übergangsfrist bis Ende 2027. Erst nach Ablauf der Übergangsfristen wird die E-Rechnung im inländischen B2B-Bereich tatsächlich umfassend verpflichtend. Quelle: BMF FAQ zur E-Rechnung

Für Agenturen heißt das:

  • Der Empfang von E-Rechnungen sollte seit 2025 funktionieren.
  • Eine reine PDF-Rechnung ist nicht automatisch eine E-Rechnung.
  • ZUGFeRD kann für viele B2B-Kunden ein praktischer Übergang sein.
  • XRechnung bleibt besonders wichtig für öffentliche Auftraggeber.
  • Wer viele Rechnungen schreibt, sollte den Prozess früh standardisieren.
  • Wer eigene Layouts, Systeme oder Sonderfälle hat, sollte Enterprise rechtzeitig planen.

Wann reicht der kostenlose Einstieg?

Der kostenlose RechneX-Einstieg eignet sich für Tests, einzelne Vorgänge und gelegentliche Prüfungen. Laut RechneX-Preisseite sind unter anderem 50 Formatprüfungen pro Tag möglich: KoSIT für XRechnung und Mustang für ZUGFeRD. Dazu kommen 3 XRechnung-Ansichten pro Tag und 1 E-Rechnung pro Tag. Viewer und Validator können kostenlos genutzt werden. Quelle: RechneX Preise

Das ist sinnvoll, wenn Sie:

  • eine einzelne XRechnung ansehen möchten
  • eine XML-Datei prüfen wollen
  • eine erste E-Rechnung testweise erstellen möchten
  • den Workflow vor einem Tarifwechsel ausprobieren möchten
  • Kundenanforderungen besser verstehen wollen
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Wann lohnt sich Pro für Agenturen?

Pro lohnt sich für Agenturen, die regelmäßig E-Rechnungen erstellen, prüfen oder Standard-PDFs konvertieren. Gerade wenn mehrere Kunden XRechnung oder ZUGFeRD verlangen, spart ein wiederholbarer Workflow viel Zeit.

Pro ist sinnvoll, wenn Sie:

  • monatlich mehrere Standardrechnungen erstellen
  • wiederkehrend PDF-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD konvertieren
  • Rechnungen vor dem Versand formatgerecht prüfen möchten: KoSIT für XRechnung, Mustang für ZUGFeRD
  • XRechnungen regelmäßig lesbar anzeigen müssen
  • keine individuelle API- oder ERP-Anbindung benötigen
  • keine komplexen automatischen Sonderfall-Regeln brauchen
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Wann ist Enterprise für Agenturen die bessere Wahl?

Enterprise ist sinnvoll, wenn Ihre E-Rechnung nicht nur aus einem Formular oder einem Standard-PDF entsteht, sondern Teil eines größeren Agenturprozesses ist.

Typische Enterprise-Szenarien für Agenturen sind:

  • bestehendes InDesign-Rechnungslayout soll als ZUGFeRD-Rechnung nutzbar werden
  • bestehende PDF-Rechnung soll optisch möglichst unverändert bleiben
  • Rechnungsdaten kommen aus CRM, ERP, Agentursoftware oder eigenem System
  • Rechnungen sollen per API erzeugt werden
  • E-Rechnungen sollen automatisch per E-Mail weitergeleitet oder versendet werden
  • mehrere Belegarten und Sonderfälle sollen automatisch verarbeitet werden
  • Rechnungen sollen erst im Dashboard geprüft und freigegeben werden
  • Fehlerlisten, Validierungsstatus und Freigabeprozesse werden benötigt
  • hohe Rechnungsvolumen sollen stabil verarbeitet werden
  • individuelle Empfängerregeln oder Pflichtfelder müssen abgebildet werden
Kurz gesagt: Pro ist für schnelle Standardprozesse. Enterprise ist für individuelle Agentur-Workflows, Systemintegration und Sonderfälle.

Häufige Fragen zu XRechnung, ZUGFeRD und InDesign-Rechnungen

Kann ich eine InDesign-Rechnung direkt als XRechnung exportieren?

InDesign ist für Layout und Gestaltung gebaut, nicht für validierte XML-Rechnungsdaten. Eine XRechnung ist eine strukturierte XML-Datei mit Pflichtfeldern, Geschäftsregeln und Validierungsanforderungen. Deshalb sollte die Rechnung nicht nur exportiert, sondern fachlich in ein korrektes E-Rechnungsformat überführt werden.

Kann ich mein PDF-Rechnungsdesign bei ZUGFeRD behalten?

Ja, grundsätzlich ist ZUGFeRD genau für diesen hybriden Ansatz geeignet: sichtbares PDF plus eingebettete XML-Daten. Bei geeigneten Standard-PDFs übernimmt RechneX im Pro-Tarif das sichtbare Rechnungsdesign in vielen Fällen und bereitet die Datei PDF/A-3-konform auf. Wenn Ihr individuelles CI-Layout verbindlich identisch bleiben, bei Änderungen konsistent fortgeführt oder nachgebaut werden soll, ist Enterprise der passende Weg.

Ist ZUGFeRD für B2B-Rechnungen geeignet?

ZUGFeRD kann im B2B-Bereich eingesetzt werden, wenn die strukturierten Daten den Anforderungen entsprechen. FeRD beschreibt ZUGFeRD als hybrides Format, das strukturierte Rechnungsdaten im XML-Format in ein PDF/A-3-Dokument integriert. Quelle: FeRD zu ZUGFeRD/Factur-X

Ist eine normale PDF-Rechnung noch eine E-Rechnung?

Nein. Nach der neuen Definition ist ein einfaches PDF keine E-Rechnung, weil es kein strukturiertes elektronisches Format mit maschineller Verarbeitung ist. Das BMF nennt ein einfaches PDF ausdrücklich als Beispiel für ein Format, das seit 2025 nicht mehr unter die neue E-Rechnungsdefinition fällt. Quelle: BMF FAQ zur E-Rechnung

Was ist besser für Agenturen: XRechnung oder ZUGFeRD?

Für B2B-Kunden ist ZUGFeRD oft praktischer, weil das PDF sichtbar bleibt. Für öffentliche Auftraggeber ist XRechnung häufig die richtige Wahl, weil Behördenportale und B2G-Prozesse strukturierte XML-Rechnungen verlangen. In der Praxis sollten Agenturen beide Formate beherrschen.

Kann RechneX auch Sonderfälle abbilden?

Ja. RechneX unterstützt im Generator unter anderem Sonderfälle wie Gutschrift, Korrekturrechnung, Reverse Charge, Kleinunternehmerrechnung, Teilrechnung, Bauabschlag und Selbstfakturierung. Komplexe automatische Sonderfälle, individuelle Regeln, API, ERP-Anbindung und hohe Volumen gehören in den Enterprise-Bereich. Quelle: RechneX Preise

Fazit: Agenturen müssen Design und E-Rechnung nicht gegeneinander ausspielen

Agenturen müssen sich nicht zwischen professionellem Rechnungsdesign und technischer E-Rechnung entscheiden. Für viele B2B-Fälle ist ZUGFeRD der passende Weg, weil ein sichtbares PDF mit eingebetteten XML-Daten kombiniert wird. Für Behörden und öffentliche Auftraggeber bleibt XRechnung als strukturierte XML-Datei besonders wichtig.

Für einfache Standardprozesse können Agenturen mit RechneX schnell online starten: Rechnung erstellen, PDF konvertieren, XML prüfen, Viewer nutzen und Datei herunterladen. Ihr sichtbares Design bleibt bei geeigneten ZUGFeRD-PDFs in vielen Fällen erhalten. Enterprise ist die passende Lösung, wenn eigene InDesign-Layouts verbindlich gleich bleiben, bei Änderungen konsistent fortgeführt oder originalgetreu nachgebaut werden sollen – ebenso für API-Anbindungen, ERP-Prozesse, E-Mail-Weiterleitung, E-Rechnungsversand, hohe Volumen und Sonderfälle.

So bleibt Ihre Agenturrechnung professionell, markenkonform und technisch bereit für XRechnung, ZUGFeRD, Validierung und die kommenden B2B-Anforderungen.

Bereit für E-Rechnungen im Agentur-Workflow?

Starten Sie kostenlos mit RechneX, erstellen Sie Ihre erste XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung im Browser und prüfen Sie Ihre Dateien vor dem Versand. Ihr Rechnungsdesign bleibt bei geeigneten PDFs in vielen Fällen erhalten. Wenn es verbindlich gleich bleiben, bei Änderungen konsistent fortgeführt oder individuell nachgebaut werden soll, prüfen wir Ihren Enterprise-Workflow.

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