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Internationale B2B-Rechnungen: ZUGFeRD, Factur-X & Peppol

E-Rechnung international erstellen: Was deutsche Unternehmen über ZUGFeRD 2.5, Factur-X 1.09, EN 16931, Peppol BIS Billing 3.0 und ViDA wissen müssen.

RechneX Redaktion3. Juli 202614 Min. Lesezeit

ZUGFeRD, Factur-X & Peppol: E-Rechnungen für internationale Kunden

Internationale B2B-Rechnungen werden zunehmend digital, strukturiert und prüfbar. Wer heute an Kunden in Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Skandinavien oder andere EU-Länder liefert, kommt an Begriffen wie EN 16931, ZUGFeRD, Factur-X, XRechnung, UBL, CII und Peppol kaum noch vorbei.

Die gute Nachricht: Unternehmen müssen nicht für jedes Land ein komplett neues Rechnungsformat entwickeln. Viele europäische E-Rechnungsmodelle bauen auf derselben semantischen Grundlage auf: der europäischen Norm EN 16931. Die Herausforderung liegt weniger im Grundmodell, sondern in den Details: Profil, Syntax, Pflichtfelder, Übertragungskanal, Empfängeranforderungen und Validierung.

Für deutsche Unternehmen ist besonders wichtig:

  • ZUGFeRD 2.5 und Factur-X 1.09 sind technisch identische hybride E-Rechnungsformate.
  • Peppol ist kein Rechnungsformat, sondern ein Übertragungsnetzwerk mit eigenen Spezifikationen.
  • ViDA bringt ab 1. Juli 2030 neue digitale Meldepflichten für grenzüberschreitende B2B-Umsätze in der EU.
  • Ein normales PDF reicht nicht als strukturierte E-Rechnung, wenn maschinenlesbare Daten erforderlich sind.
  • Vor dem Versand sollte jede internationale E-Rechnung validiert werden.
Mit RechneX können Sie PDF-Rechnungen, manuelle Rechnungsdaten und XML-Dateien online in nutzbare E-Rechnungsformate bringen: XRechnung, ZUGFeRD, Factur-X-nahe CII-Strukturen und validierbare EN-16931-Daten. Ideal für Unternehmen, die ohne vollständigen ERP-Wechsel in den internationalen E-Rechnungsverkehr einsteigen möchten.

Internationale E-Rechnung vorbereiten

Erstellen, konvertieren und prüfen Sie E-Rechnungen online: PDF hochladen, Daten prüfen, XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen und vor dem Versand validieren.

Direktantwort: Welches Format brauche ich für internationale E-Rechnungen?

Für internationale B2B-Rechnungen gibt es nicht die eine Datei, die in jedem Land, jedem Portal und jedem ERP-System garantiert ohne Anpassung funktioniert. Es gibt aber einen gemeinsamen Kern:

  1. EN 16931 ist die europäische Grundlage.
Die Norm beschreibt das semantische Datenmodell einer elektronischen Rechnung. Sie definiert also, welche Informationen eine E-Rechnung enthalten muss und wie diese fachlich zu verstehen sind.
  1. ZUGFeRD und Factur-X sind heute praktisch ein gemeinsamer deutsch-französischer Hybridstandard.
ZUGFeRD 2.5 und Factur-X 1.09 sind technisch identisch. Beide kombinieren ein lesbares PDF/A-3-Dokument mit eingebetteten strukturierten XML-Daten.
  1. XRechnung ist vor allem in Deutschland relevant.
XRechnung ist die deutsche CIUS für strukturierte E-Rechnungen, besonders bekannt aus dem B2G-Umfeld und aus deutschen Validierungsprozessen.
  1. Peppol ist der Transportweg, nicht die Rechnung selbst.
Über Peppol werden strukturierte Rechnungen wie Peppol BIS Billing 3.0 über Access Points an Empfänger übertragen.
  1. ViDA macht E-Invoicing in Europa noch wichtiger.
Das EU-Paket „VAT in the Digital Age“ sieht digitale Meldepflichten für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen ab dem 1. Juli 2030 vor. Bis 2035 sollen nationale Echtzeit-Meldesysteme an das EU-Modell angeglichen werden.

Quellen: FeRD zu ZUGFeRD 2.5, FNFE-MPE zu Factur-X 1.09, EU-Kommission zu ViDA, OpenPeppol BIS Billing 3.0.

Warum internationale E-Rechnungen für deutsche Unternehmen jetzt relevant werden

Viele Unternehmen haben die E-Rechnung zunächst als deutsches Pflichtthema verstanden: Rechnungsempfang seit 2025, Übergangsfristen bis 2027 und 2028, XRechnung, ZUGFeRD und BMF-Vorgaben. Doch die Entwicklung endet nicht an der deutschen Grenze.

Wer international verkauft, muss sich zunehmend mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Akzeptiert der Kunde eine ZUGFeRD-/Factur-X-Rechnung?
  • Benötigt der Empfänger ein reines XML-Format?
  • Wird UBL oder CII erwartet?
  • Muss die Rechnung über Peppol übertragen werden?
  • Gibt es landesspezifische Pflichtfelder, Plattformen oder CIUS-Regeln?
  • Reicht E-Mail-Versand oder ist ein Access Point erforderlich?
  • Werden Rechnungen vor Annahme automatisch validiert?
Gerade Exportbetriebe, Online-Händler, SaaS-Anbieter, Agenturen, Beratungen, Maschinenbauer, Handwerksbetriebe mit EU-Kunden und mittelständische Unternehmen sollten ihre Rechnungsprozesse deshalb nicht nur auf Deutschland, sondern auf europäische Interoperabilität vorbereiten.

EN 16931: Der gemeinsame europäische Kern

Die wichtigste Grundlage für E-Rechnungen in Europa ist die EN 16931. Sie beschreibt nicht einfach ein Dateiformat, sondern das fachliche Modell einer Rechnung. Dazu gehören unter anderem:

  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Verkäufer
  • Käufer
  • Umsatzsteuer-ID
  • Liefer- und Leistungszeitraum
  • Rechnungspositionen
  • Mengen und Preise
  • Steuerkategorien
  • Steuersätze
  • Zahlungsbedingungen
  • Bankverbindung
  • Gesamtbeträge
  • Referenzen wie Bestellnummern oder Vertragsnummern
Diese Informationen können technisch unterschiedlich dargestellt werden. Häufige Syntaxen sind:

  • UBL für viele Peppol- und internationale XML-Prozesse
  • CII für ZUGFeRD, Factur-X und bestimmte XRechnung-Varianten
  • PDF/A-3 mit eingebettetem XML für hybride Formate wie ZUGFeRD und Factur-X
Wichtig ist: Eine Rechnung ist nicht automatisch eine E-Rechnung, nur weil sie digital verschickt wird. Ein einfaches PDF enthält keine strukturierten Rechnungsdaten und ist deshalb keine vollwertige E-Rechnung im Sinne der deutschen B2B-E-Rechnungsdefinition.

Mehr dazu: Warum eine PDF-Rechnung keine E-Rechnung ist

ZUGFeRD und Factur-X: Ein Standard mit zwei Namen

ZUGFeRD und Factur-X sind für viele deutsche Unternehmen der attraktivste Einstieg in internationale E-Rechnungen. Der Grund: Das Format bleibt für Menschen lesbar und ist gleichzeitig maschinenverarbeitbar.

Eine ZUGFeRD- oder Factur-X-Datei besteht aus:

  • einem sichtbaren PDF/A-3-Dokument
  • einer eingebetteten XML-Datei
  • strukturierten Rechnungsdaten nach EN 16931
  • Profilinformationen für den jeweiligen Anwendungsfall
Das ist besonders praktisch, wenn Kunden, Buchhaltung oder Freigabeprozesse weiterhin mit einer klassischen Rechnungsvorschau arbeiten möchten, während ERP-, DMS- oder Buchhaltungssysteme die XML-Daten automatisiert verarbeiten.

Seit Juni 2026 ist die aktuelle gemeinsame Version ZUGFeRD 2.5 / Factur-X 1.09. Laut FeRD und FNFE-MPE sind beide Formate technisch identisch und rückwärtskompatibel. Das stärkt die deutsch-französische Interoperabilität und macht das Format besonders relevant für Unternehmen, die Rechnungen über Ländergrenzen hinweg austauschen.

Quelle: FeRD: Neue ZUGFeRD 2.5 veröffentlicht

ZUGFeRD international: Wann reicht ein deutsches ZUGFeRD-PDF?

Ein ZUGFeRD-PDF kann für internationale Geschäftskunden sehr gut geeignet sein, wenn der Empfänger hybride E-Rechnungen akzeptiert und das verwendete Profil zum Prozess passt.

Typische Einsatzfälle:

  • B2B-Rechnungen an Kunden in Deutschland und Frankreich
  • Rechnungen an Kunden, die ein lesbares PDF plus XML-Daten wünschen
  • Unternehmen mit Buchhaltungssoftware, die Factur-X oder ZUGFeRD importieren kann
  • grenzüberschreitende Rechnungen, bei denen EN-16931-konforme Kerndaten ausreichen
  • Abläufe, bei denen E-Mail-Versand weiterhin akzeptiert wird
Aber: Ein ZUGFeRD-PDF ersetzt nicht automatisch jede landesspezifische Plattformanforderung. Wenn ein Land oder ein Empfänger Peppol, eine nationale Plattform, eine bestimmte CIUS oder zusätzliche Pflichtfelder verlangt, muss der Prozess entsprechend angepasst werden.

Die praktische Regel lautet:

ZUGFeRD/Factur-X ist ein starker internationaler Hybridstandard. Für echte Prozesssicherheit müssen aber Empfängeranforderungen, Profil und Validierung geprüft werden.

Peppol: Das Netzwerk für internationale E-Rechnungen

Peppol wird oft mit einem Rechnungsformat verwechselt. Tatsächlich ist Peppol ein Netzwerk und Regelwerk für den sicheren Austausch strukturierter Geschäftsdokumente.

Der Ablauf sieht vereinfacht so aus:

  1. Der Rechnungsteller erzeugt eine strukturierte Rechnung.
  2. Die Rechnung wird an einen Peppol Access Point übergeben.
  3. Der Access Point ermittelt den Empfänger über dessen Peppol-ID.
  4. Die Rechnung wird über das Peppol-Netzwerk zugestellt.
  5. Der Empfänger verarbeitet die Rechnung in seinem System.
Für Rechnungen ist besonders Peppol BIS Billing 3.0 relevant. Diese Spezifikation basiert auf EN 16931 und nutzt in der Praxis UBL-Strukturen. Sie enthält eigene Regeln, Pflichtfelder und Validierungsanforderungen.

Peppol ist besonders wichtig, wenn:

  • der Empfänger eine Peppol-ID vorgibt
  • Rechnungen an öffentliche Stellen oder internationale Organisationen gehen
  • ein Land Peppol als offiziellen oder bevorzugten Kanal nutzt
  • Zustellung, Empfängeridentifikation und Standardisierung wichtiger sind als E-Mail-Versand
  • ERP-Systeme direkt angebunden werden sollen
Mehr dazu: Peppol im Glossar und Access Point im Glossar

ZUGFeRD, XRechnung, Factur-X, UBL und CII im Vergleich

BegriffBedeutungTypischer Einsatz
EN 16931Europäisches semantisches RechnungsmodellGrundlage für viele EU-E-Rechnungsformate
ZUGFeRDDeutscher hybrider Standard: PDF/A-3 plus XMLB2B, internationale Geschäftsprozesse, lesbare E-Rechnung mit XML
Factur-XFranzösische Bezeichnung des technisch identischen HybridstandardsFrankreich, deutsch-französischer Austausch, internationale B2B-Prozesse
XRechnungDeutsche CIUS der EN 16931Deutschland, öffentliche Auftraggeber, strukturierte XML-Prozesse
UBLXML-SyntaxPeppol, internationale Plattformprozesse
CIIXML-Syntax von UN/CEFACTZUGFeRD, Factur-X, XRechnung-Varianten
Peppol BIS Billing 3.0Spezifikation für Rechnungsaustausch über PeppolInternationale Zustellung über Access Points

Vertiefung: XRechnung vs. ZUGFeRD: Factur-X Vergleich für Unternehmen

ViDA: Was sich ab 2030 bei EU-B2B-Rechnungen ändert

Das EU-Paket VAT in the Digital Age, kurz ViDA, ist einer der wichtigsten Treiber für internationale E-Rechnung und digitale Umsatzsteuerprozesse.

Die EU-Kommission beschreibt ViDA als Paket zur Modernisierung des europäischen Mehrwertsteuersystems. Es wurde am 11. März 2025 angenommen und wird stufenweise ausgerollt. Besonders relevant für internationale B2B-Unternehmen:

  • Ab 1. Juli 2030 sollen grenzüberschreitende B2B-Transaktionen von digitalen Meldepflichten betroffen sein.
  • E-Invoicing wird in diesem Zusammenhang zur zentralen Grundlage der digitalen Meldung.
  • Bis 1. Januar 2035 sollen bestehende nationale Echtzeit-Meldesysteme an das EU-Modell und die EU-Standards angeglichen werden.
Quelle: EU-Kommission: VAT in the Digital Age

Für Unternehmen bedeutet das: Wer heute saubere strukturierte Rechnungsdaten aufbaut, ist später deutlich besser auf EU-weite Meldepflichten, Plattformmodelle und automatisierte Validierungen vorbereitet.

Häufige Fehler bei internationalen E-Rechnungen

Internationale E-Rechnungen scheitern selten am PDF-Design. Sie scheitern meist an Datenqualität, Profilen oder Validierungsregeln.

Typische Fehler sind:

  • falscher Rechnungstyp
  • fehlende Umsatzsteuer-ID
  • falsche Steuerkategorie
  • unvollständige Käuferdaten
  • fehlende Bestellreferenz
  • falscher Währungscode
  • Rundungsfehler bei Positionen und Steuerbeträgen
  • nicht passende Syntax
  • falsches Profil
  • fehlende Leitweg-ID bei deutschen B2G-Rechnungen
  • nicht akzeptierter Übertragungskanal
  • XML-Daten, die nicht zur sichtbaren Rechnung passen
Gerade bei internationalen Rechnungen sollte deshalb nicht erst der Empfänger zum Validator werden. Besser ist es, Rechnungen vor dem Versand technisch zu prüfen.

Mit RechneX können Sie XML-Rechnungen online prüfen und XRechnungen lesbar anzeigen:

Praktischer Workflow: Internationale E-Rechnung erstellen

Für viele Unternehmen reicht ein pragmatischer Prozess, um internationale E-Rechnungen sauber vorzubereiten:

1. Empfängeranforderungen klären

Vor dem Versand sollten Sie prüfen:

  • Welches Format akzeptiert der Kunde?
  • Wird ZUGFeRD, Factur-X, XRechnung, UBL oder Peppol BIS verlangt?
  • Ist eine Plattform oder ein Access Point vorgeschrieben?
  • Gibt es Pflichtfelder wie Bestellnummer, Projekt-ID oder Steuerreferenz?
  • Wird eine bestimmte Sprache oder Währung benötigt?

2. Rechnungsdaten strukturiert erfassen

Je sauberer Ihre Stammdaten sind, desto stabiler funktionieren internationale E-Rechnungen. Wichtig sind vor allem:

  • vollständiger Firmenname
  • korrekte Adresse
  • Umsatzsteuer-ID
  • Steuerkategorie
  • Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
  • Zahlungsbedingungen
  • Bankdaten
  • Referenzen
  • Positionsdaten
  • korrekte Gesamtbeträge

3. Passendes Format erzeugen

Je nach Empfänger wählen Sie:

  • ZUGFeRD/Factur-X, wenn ein hybrides PDF mit XML gewünscht ist
  • XRechnung, wenn eine strukturierte XML-Datei für deutsche Prozesse erforderlich ist
  • UBL/Peppol BIS, wenn der Versand über Peppol oder internationale Plattformen vorgesehen ist
  • CII, wenn der Prozess auf ZUGFeRD, Factur-X oder CII-basierte XML-Strukturen ausgerichtet ist

4. Rechnung validieren

Vor dem Versand sollte die E-Rechnung technisch geprüft werden. Validierung reduziert Ablehnungen und spart Rückfragen.

Prüfen Sie insbesondere:

  • XML-Schema
  • EN-16931-Regeln
  • Profilregeln
  • Pflichtfelder
  • Steuerlogik
  • Rundungen
  • Beträge
  • Empfängeranforderungen

5. Rechnung passend übertragen

Der Versand kann je nach Empfänger erfolgen über:

  • E-Mail
  • Kundenportal
  • nationale Plattform
  • Peppol Access Point
  • ERP-Schnittstelle
  • API-Prozess
Für einfache Einzelfälle reicht häufig ein manueller Download. Für wiederkehrende internationale Rechnungen lohnt sich ein automatisierter Prozess.

Wie RechneX bei internationalen E-Rechnungen hilft

RechneX ist darauf ausgelegt, Unternehmen beim praktischen Umstieg auf strukturierte E-Rechnungen zu unterstützen. Der Fokus liegt nicht nur auf Theorie, sondern auf nutzbaren Workflows:

  • PDF-Rechnung hochladen
  • Rechnungsdaten automatisch extrahieren
  • Daten im Editor prüfen
  • XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen
  • XML validieren
  • E-Rechnung herunterladen
  • XML lesbar anzeigen
  • wiederkehrende Standardprozesse über Pro abbilden
  • Sonderfälle und Integrationen über Enterprise lösen
Typische Anwendungsfälle:

  • PDF zu XRechnung konvertieren
  • PDF zu ZUGFeRD konvertieren
  • ZUGFeRD mit eingebettetem XML erzeugen
  • XRechnung prüfen
  • XML-Rechnung lesbar anzeigen
  • Gutschrift, Korrekturrechnung oder Reverse Charge erstellen
  • bestehende Office-, DATEV- oder ERP-Prozesse ergänzen
  • Batch-Verarbeitung für wiederkehrende Standardrechnungen
  • API- oder ERP-Anbindung für komplexe Volumenprozesse
Mehr dazu: PDF zu XRechnung und ZUGFeRD konvertieren

RechneX für Standardprozesse und Enterprise-Automatisierung

Für einzelne Rechnungen können Sie kostenlos starten oder Pay-as-you-go nutzen. Für regelmäßige Standardrechnungen eignet sich der Pro-Tarif. Für internationale Workflows, ERP-Anbindungen, API-Prozesse, E-Mail-Weiterleitung, E-Rechnungsversand, Sonderfälle, Freigaben und hohe Volumen ist Enterprise der passende Weg.

Wann reicht Pro und wann lohnt sich Enterprise?

Der passende RechneX-Tarif hängt davon ab, wie standardisiert Ihre Rechnungen sind.

Kostenlos starten

Geeignet für:

  • erste Tests
  • gelegentliche Prüfungen
  • einzelne E-Rechnungen
  • erste Erfahrungen mit XRechnung und ZUGFeRD
  • Viewer und Validator mit Tageslimits

Pro-Tarif

Geeignet für:

  • regelmäßige Standard-PDF-Konvertierungen
  • wiederkehrende XRechnung- und ZUGFeRD-Erstellung
  • unbegrenzte Viewer- und Validator-Nutzung
  • Batch-Upload für Standardprozesse
  • Unternehmen, die ohne großes IT-Projekt produktiv werden wollen

Enterprise

Geeignet für:

  • internationale Rechnungsprozesse mit Sonderregeln
  • hohe Rechnungsvolumen
  • API-Anbindung
  • ERP-, CRM- oder Shopsystem-Integration
  • E-Mail-Weiterleitung
  • automatischen E-Rechnungsversand
  • Freigabeprozesse im Dashboard
  • Empfängerlogik
  • Pflichtfeldregeln je Kunde oder Land
  • Abschlags-, Schluss-, Storno- und Korrekturprozesse
  • White-Label, SSO, Monitoring und individuelle SLA
  • manuelle Prüfung oder Managed Service
Enterprise ist besonders sinnvoll, wenn eine einfache Standardkonvertierung nicht ausreicht und Rechnungen direkt aus bestehenden Systemen verarbeitet werden sollen.

Checkliste: Internationale E-Rechnung sicher versenden

Bevor Sie eine internationale B2B-E-Rechnung versenden, prüfen Sie diese Punkte:

  • Ist der Empfänger korrekt identifiziert?
  • Ist das erwartete Format bekannt?
  • Ist geklärt, ob ZUGFeRD/Factur-X, XRechnung, UBL oder Peppol BIS benötigt wird?
  • Sind Umsatzsteuer-ID und Steuerlogik korrekt?
  • Stimmen sichtbares PDF und XML-Daten überein?
  • Sind Währung, Beträge und Rundungen korrekt?
  • Sind Bestellnummer, Vertragsnummer oder Projekt-ID enthalten?
  • Wurde die Rechnung validiert?
  • Ist der richtige Versandweg geklärt?
  • Wurde dokumentiert, welche Empfängeranforderungen gelten?
Je höher das Rechnungsvolumen und je internationaler der Kundenstamm, desto wichtiger werden automatisierte Regeln.

Fazit: Internationale E-Rechnung ist kein Formatproblem, sondern ein Prozessproblem

ZUGFeRD, Factur-X, XRechnung, UBL, CII, Peppol und EN 16931 wirken auf den ersten Blick wie ein unübersichtlicher Formatdschungel. In der Praxis lässt sich das Thema gut strukturieren:

  • EN 16931 ist der europäische Kern.
  • ZUGFeRD und Factur-X sind der deutsch-französische Hybridstandard.
  • XRechnung ist für deutsche strukturierte Rechnungsprozesse besonders relevant.
  • Peppol ist der Übertragungskanal für viele internationale Szenarien.
  • ViDA erhöht ab 2030 den Druck auf saubere digitale Rechnungsdaten.
  • Validierung ist entscheidend, bevor Rechnungen an Kunden, Portale oder Access Points gehen.
Für einzelne Rechnungen und Standardprozesse können Unternehmen mit RechneX schnell starten. Für internationale Automatisierung, Sonderfälle, API-Anbindungen, ERP-Prozesse, E-Mail-Weiterleitung und E-Rechnungsversand bietet der Enterprise-Ansatz den größeren Spielraum.

Jetzt internationale E-Rechnung vorbereiten

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Häufige Fragen zu internationalen E-Rechnungen

Ist Factur-X dasselbe wie ZUGFeRD?

Ja, ZUGFeRD 2.5 und Factur-X 1.09 sind technisch identische Formate. Der Unterschied liegt vor allem in der Bezeichnung und im jeweiligen Marktumfeld: ZUGFeRD ist in Deutschland etabliert, Factur-X in Frankreich.

Ist ZUGFeRD für internationale B2B-Rechnungen geeignet?

Ja, wenn der Empfänger hybride Rechnungen akzeptiert und das verwendete Profil passt. Für bestimmte Länder, Plattformen oder Peppol-Prozesse können zusätzliche Anforderungen gelten.

Ist Peppol ein Rechnungsformat?

Nein. Peppol ist ein Netzwerk und Regelwerk für die Übertragung strukturierter Geschäftsdokumente. Für Rechnungen wird häufig Peppol BIS Billing 3.0 genutzt.

Welche Rolle spielt EN 16931?

EN 16931 ist die europäische semantische Norm für elektronische Rechnungen. Viele nationale Formate und CIUS-Modelle bauen darauf auf.

Reicht ein PDF für internationale E-Rechnungen?

Ein einfaches PDF reicht nicht, wenn der Empfänger eine strukturierte E-Rechnung verlangt. Ein hybrides ZUGFeRD- oder Factur-X-PDF enthält zusätzlich strukturierte XML-Daten und kann deshalb maschinenlesbar verarbeitet werden.

Kann ich mit RechneX internationale E-Rechnungen erstellen?

RechneX unterstützt die Erstellung, Konvertierung, Anzeige und Prüfung strukturierter E-Rechnungen wie XRechnung und ZUGFeRD. Für komplexe internationale Workflows, API-Anbindungen, ERP-Integration, Empfängerregeln, E-Mail-Weiterleitung und E-Rechnungsversand eignet sich der Enterprise-Plan.

Wann wird ViDA für grenzüberschreitende B2B-Rechnungen relevant?

Nach Angaben der EU-Kommission betreffen die neuen Digital Reporting Requirements grenzüberschreitende B2B-Transaktionen ab dem 1. Juli 2030. Bis 2035 sollen nationale Echtzeit-Meldesysteme an das EU-Modell und die EU-Standards angeglichen werden.

Tags:

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