Titelbild für den Artikel: PDF zu ZUGFeRD umwandeln: PDF/A-3 mit XML erstellen
Zurück zum BlogTools & Vergleiche

PDF zu ZUGFeRD umwandeln: PDF/A-3 mit XML erstellen

So wird aus einer normalen PDF-Rechnung eine ZUGFeRD- bzw. Factur-X-E-Rechnung mit eingebettetem XML. Mit RechneX konvertieren, prüfen und als PDF/A-3B herunterladen.

RechneX Team15. Februar 202613 Min. Lesezeit

PDF zu ZUGFeRD umwandeln: So wird aus Ihrer PDF-Rechnung eine E-Rechnung mit XML

Viele Unternehmen stehen vor derselben Frage: Die Rechnung liegt bereits als PDF vor, der Kunde verlangt aber eine echte E-Rechnung. Reicht es dann, die Word-, Excel- oder ERP-Rechnung einfach als PDF zu speichern?

Die kurze Antwort: Nein. Ein normales PDF ist keine E-Rechnung im Sinne der neuen E-Rechnungspflicht. Entscheidend ist, dass die Rechnungsdaten in einem strukturierten elektronischen Format vorliegen und maschinell verarbeitet werden können. Das Bundesfinanzministerium stellt klar, dass ein einfaches PDF ohne strukturierte Daten seit dem 1. Januar 2025 nicht mehr unter die neue Definition einer E-Rechnung fällt, sondern als sonstige Rechnung gilt: BMF FAQ zur E-Rechnung.

Genau hier setzt ZUGFeRD an. Eine ZUGFeRD-Rechnung ist eine hybride E-Rechnung: Sie sieht für Menschen aus wie eine normale PDF-Rechnung, enthält aber zusätzlich eine eingebettete XML-Datei mit den strukturierten Rechnungsdaten. Dadurch können Buchhaltungssysteme, ERP-Systeme und Rechnungseingangsplattformen die Rechnung automatisiert auslesen.

Mit RechneX können Sie eine bestehende PDF-Rechnung in eine ZUGFeRD- beziehungsweise Factur-X-Rechnung umwandeln, die eingebetteten Daten prüfen und die fertige E-Rechnung als PDF/A-3B-Hybrid-PDF herunterladen.

PDF zu ZUGFeRD konvertieren


Was ist ZUGFeRD?

ZUGFeRD ist ein Datenformat für den elektronischen Rechnungsdatenaustausch. Entwickelt wurde es vom Forum elektronische Rechnung Deutschland. Der Standard basiert auf der europäischen Norm EN 16931 und verbindet eine sichtbare PDF-Rechnung mit strukturierten XML-Daten. Weitere Informationen zum Standard finden Sie direkt beim Forum elektronische Rechnung Deutschland: ZUGFeRD/Factur-X bei FeRD.

Das Besondere an ZUGFeRD ist der hybride Aufbau:

  • Die PDF-Datei bleibt für den Menschen lesbar.
  • Die XML-Datei enthält die maschinenlesbaren Rechnungsdaten.
  • Beide Bestandteile befinden sich gemeinsam in einer PDF/A-3-Datei.
  • Buchhaltungs- und ERP-Systeme können die XML-Daten automatisiert weiterverarbeiten.
ZUGFeRD ist besonders interessant für Unternehmen, die ihr gewohntes Rechnungslayout behalten möchten. Anders als bei einer reinen XRechnung wird dem Empfänger nicht nur eine XML-Datei übermittelt, sondern ein PDF-Dokument mit eingebetteter XML-Struktur.


Warum reicht eine normale PDF-Rechnung nicht mehr?

Eine klassische PDF-Rechnung enthält zwar visuelle Informationen, aber keine eindeutig strukturierten Rechnungsdaten. Für einen Menschen ist sofort erkennbar, welche Zahl der Bruttobetrag, welcher Text die Rechnungsnummer und welche Zeile die Leistungsbeschreibung ist. Für Software ist das nicht automatisch eindeutig.

Ein einfaches PDF kann zwar per E-Mail versendet und archiviert werden, es ist aber keine strukturierte E-Rechnung. Für die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich sind Formate erforderlich, die elektronische Verarbeitung ermöglichen. Das können beispielsweise XRechnung, ZUGFeRD oder andere EN-16931-konforme Formate sein.

Typische Probleme normaler PDFs:

  • Rechnungsnummer, Datum, Beträge und Steuern sind nicht zuverlässig maschinenlesbar.
  • Empfänger müssen Daten manuell übernehmen oder per OCR auslesen.
  • Fehler bei Steuerbeträgen, Pflichtfeldern oder Rundungen fallen oft erst beim Empfänger auf.
  • Portale und ERP-Systeme können die Rechnung ablehnen.
  • Öffentliche Auftraggeber verlangen häufig strukturierte Daten wie XRechnung und Leitweg-ID.
Wenn Sie tiefer in die gesetzlichen Grundlagen einsteigen möchten, lesen Sie auch unseren Beitrag zur E-Rechnungspflicht ab 2025.


PDF zu ZUGFeRD: Was passiert bei der Umwandlung?

Bei der Umwandlung von PDF zu ZUGFeRD wird nicht einfach ein Dateiname geändert. Technisch wird aus Ihrer vorhandenen PDF-Rechnung ein hybrides PDF/A-3-Dokument mit eingebetteter XML-Datei.

Der Prozess besteht aus mehreren Schritten:

  1. Die Rechnungsdaten werden aus Ihrer PDF erkannt oder manuell ergänzt.
  2. Die relevanten Pflichtangaben werden in ein strukturiertes XML-Format übertragen.
  3. Die XML-Datei wird nach den Anforderungen des gewählten Standards aufgebaut.
  4. Die XML-Datei wird in die PDF eingebettet.
  5. Die fertige Datei wird als PDF/A-3B-Hybrid-PDF ausgegeben.
  6. Die strukturierten Daten werden validiert, damit Fehler vor dem Versand auffallen.
Das Ergebnis ist eine Rechnung, die optisch wie Ihre bisherige PDF aussieht, aber zusätzlich maschinenlesbare E-Rechnungsdaten enthält.


PDF/A-3 einfach erklärt

PDF/A-3 ist eine spezielle Variante des PDF-Formats. Der entscheidende Unterschied zu einfachen PDFs: PDF/A-3 erlaubt es, zusätzliche Dateien in das PDF einzubetten. Genau diese Möglichkeit nutzt ZUGFeRD.

Bei ZUGFeRD wird die XML-Datei mit den strukturierten Rechnungsdaten in das PDF eingebettet. Diese XML-Datei ist für Buchhaltungssysteme, ERP-Systeme und automatische Rechnungsprozesse entscheidend. Die PDF-Ansicht bleibt für Menschen lesbar, die XML-Datei liefert die Daten für Maschinen.

Mehr dazu finden Sie in unserem Glossar: PDF/A-3 erklärt.


PDF zu ZUGFeRD mit RechneX konvertieren

Mit dem RechneX Konverter können Sie eine bestehende PDF-Rechnung in eine E-Rechnung umwandeln. Der Ablauf ist für Standardrechnungen bewusst einfach gehalten.

Schritt 1: PDF-Rechnung hochladen

Exportieren Sie Ihre Rechnung aus Word, Excel, DATEV-nahen Prozessen, Ihrem ERP-System oder Ihrer bisherigen Rechnungssoftware als PDF. Laden Sie die Datei anschließend im RechneX Konverter hoch.

Geeignet sind vor allem Standard-Ausgangsrechnungen ohne komplexe Belegketten. Für Sonderfälle wie Abschlagsrechnung, Schlussrechnung, Gutschrift, Storno, Factoring, abweichende Empfängerlogik oder kundenspezifische Pflichtfelder ist häufig ein individueller Enterprise-Workflow sinnvoll.

Schritt 2: Rechnungsdaten prüfen und ergänzen

RechneX liest relevante Rechnungsdaten aus der PDF aus und stellt sie im Editor dar. Dazu gehören unter anderem:

  • Verkäufer und Käufer
  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
  • Positionen
  • Mengen und Einzelpreise
  • Steuerkategorien und Steuersätze
  • Netto-, Steuer- und Bruttobeträge
  • Zahlungsdaten
  • Hinweise und Pflichtangaben
Wichtig: Prüfen Sie die ausgelesenen Daten sorgfältig. Eine E-Rechnung ist nur dann verlässlich, wenn die strukturierten Daten korrekt sind. Besonders bei Umsatzsteuer, Rundungen, Skonto, abweichenden Leistungszeiträumen und Pflichtangaben lohnt sich eine genaue Kontrolle.

Typische Fehler erklären wir im Ratgeber zu XRechnung-Fehlercodes und Ursachen.

Schritt 3: Ausgabeformat wählen

Je nach Empfänger und Prozess wählen Sie das passende Zielformat:

  • ZUGFeRD als hybrides PDF/A-3B mit eingebettetem XML
  • XRechnung als reine XML-Datei
  • strukturierte Formate wie UBL oder CII, sofern für den konkreten Fall relevant
Wenn Ihr Kunde ausdrücklich eine ZUGFeRD- oder Factur-X-Rechnung verlangt, ist das hybride PDF sinnvoll. Wenn Sie an Behörden oder Portale liefern, ist häufig XRechnung relevant. Mehr dazu finden Sie im Vergleich XRechnung vs. ZUGFeRD.

Schritt 4: Validieren und herunterladen

Vor dem Download wird die Rechnung geprüft. So erkennen Sie technische oder fachliche Fehler, bevor die Datei beim Empfänger landet.

Gerade bei E-Rechnungen ist Validierung wichtig, weil kleine Abweichungen zu Ablehnungen führen können. Beispiele sind fehlende Käuferreferenzen, falsche Steuerkategorien, Rundungsdifferenzen, fehlende Pflichtfelder oder unpassende XML-Strukturen.

Eine fertige Beispieldatei finden Sie hier: ZUGFeRD-Beispieldatei herunterladen.


Ist der PDF-zu-ZUGFeRD-Konverter kostenlos?

Die manuelle Erstellung einzelner E-Rechnungen ist bei RechneX mit Account in einem kostenlosen Rahmen möglich. Viewer und Validator können ebenfalls kostenlos genutzt werden. Die PDF-Konvertierung selbst ist jedoch nicht als unbegrenzte kostenlose Konvertierung positioniert.

Für einzelne PDF-Konvertierungen gibt es Pay-as-you-go ab 3,99 Euro pro Rechnung. Wer regelmäßig Standard-PDF-Rechnungen in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln möchte, kann den Pro-Tarif nutzen. Für komplexe Prozesse, hohe Volumen, API, ERP-Anbindung und automatische Sonderfälle ist Enterprise vorgesehen.

Die aktuelle Tarifübersicht finden Sie hier:

Preise und Pro-Tarif/Enterprise ansehen

Wenn Sie keine vorhandene PDF konvertieren müssen, sondern eine E-Rechnung direkt im Formular erstellen möchten, können Sie mit dem Generator starten:

Kostenlos registrieren und E-Rechnung erstellen


Wann ist ZUGFeRD besser als XRechnung?

ZUGFeRD eignet sich besonders dann, wenn der Empfänger eine gut lesbare PDF-Rechnung behalten möchte und gleichzeitig strukturierte E-Rechnungsdaten benötigt. Das ist in vielen B2B-Prozessen praktisch, weil Rechnungen intern weiterhin visuell geprüft werden können.

ZUGFeRD ist oft sinnvoll für:

  • Selbstständige und Freiberufler
  • Handwerksbetriebe
  • Agenturen und Dienstleister
  • kleine und mittlere Unternehmen
  • Kunden, die PDF-Rechnungen visuell prüfen möchten
  • Unternehmen mit bestehenden PDF-Workflows
  • Empfänger, die Factur-X oder hybride E-Rechnungen akzeptieren
XRechnung ist häufig die bessere Wahl, wenn der Empfänger ausdrücklich eine reine XML-Rechnung verlangt. Das betrifft besonders öffentliche Auftraggeber, Behördenportale und strukturierte B2G-Prozesse.

Bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist zusätzlich die Leitweg-ID wichtig. Die E-Rechnung Bund erklärt, dass die Leitweg-ID im Feld Käuferreferenz, also BT-10, angegeben wird und für die elektronische Adressierung benötigt wird: FAQ E-Rechnung Bund.


Welche Angaben müssen in der ZUGFeRD-Rechnung stimmen?

Eine ZUGFeRD-Datei ist nur so gut wie die strukturierten Daten, die sie enthält. Eine optisch schöne PDF-Rechnung reicht nicht aus, wenn die XML-Daten unvollständig oder widersprüchlich sind.

Prüfen Sie vor dem Versand besonders diese Angaben:

  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
  • Verkäuferdaten
  • Käuferdaten
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Steuernummer, wenn erforderlich
  • Rechnungspositionen
  • Mengen, Einheiten und Einzelpreise
  • Steuerkategorien
  • Steuersätze
  • Nettobeträge
  • Steuerbeträge
  • Bruttobetrag
  • Zahlungsbedingungen
  • IBAN und Zahlungsreferenz
  • Käuferreferenz oder Leitweg-ID, falls erforderlich
Bei Unsicherheit sollten Sie die Datei immer validieren. Nutzen Sie dafür den XRechnung Validator oder den passenden ZUGFeRD-Prüfprozess.


Häufige Fehler bei PDF zu ZUGFeRD

1. Die PDF sieht richtig aus, aber die XML-Daten sind falsch

Bei hybriden Rechnungen zählt nicht nur die sichtbare PDF. Der Empfänger verarbeitet in vielen Fällen die eingebettete XML-Datei. Wenn dort Beträge, Steuersätze oder Pflichtfelder abweichen, kann die Rechnung abgelehnt werden.

2. Steuerbeträge passen nicht zu den Positionen

Rundungsdifferenzen gehören zu den häufigsten Problemen. Gerade bei positionsweiser Rundung, gemischten Steuersätzen oder Rabattlogik muss die XML-Struktur exakt zu den Summen passen.

3. Pflichtfelder fehlen

Je nach Empfänger können bestimmte Felder zwingend erforderlich sein. Bei Behörden ist die Leitweg-ID ein typisches Beispiel. In anderen Fällen können Bestellnummer, Vertragsnummer, Ansprechpartner, Projektnummer oder Zahlungsreferenz relevant sein.

4. Sonderfälle werden wie Standardrechnungen behandelt

Gutschriften, Korrekturrechnungen, Abschlagsrechnungen, Schlussrechnungen, Reverse Charge, Kleinunternehmerregelung oder Factoring brauchen saubere fachliche Abbildung. Wer diese Fälle einfach als Standardrechnung konvertiert, riskiert Fehler.

5. Die Datei wird nicht vor dem Versand validiert

E-Rechnungen sollten vor dem Versand geprüft werden. Eine Validierung reduziert das Risiko, dass die Rechnung im Portal, beim Kunden oder im ERP-System abgelehnt wird.

Mehr dazu finden Sie in unserer Checkliste für abgelehnte XRechnungen.


ZUGFeRD für Word-, Excel-, DATEV- und ERP-Rechnungen

Viele Unternehmen möchten ihre vorhandenen Prozesse nicht sofort komplett ersetzen. RechneX ist dafür gemacht, bestehende Rechnungen weiter nutzbar zu machen.

Typische Ausgangssituationen:

  • Sie erstellen Rechnungen in Word und exportieren sie als PDF.
  • Sie erstellen Rechnungen in Excel und speichern sie als PDF.
  • Ihr ERP-System erzeugt nur klassische PDF-Rechnungen.
  • Ihre Branchenlösung unterstützt noch keine vollständige E-Rechnung.
  • Sie erhalten Vorgaben von Kunden, Behörden oder Konzernen.
  • Sie möchten ZUGFeRD oder XRechnung nutzen, ohne direkt ein großes Softwareprojekt zu starten.
Für Standardprozesse können Sie den Konverter nutzen. Für regelmäßige Standardrechnungen ist der Pro-Tarif gedacht. Für individuelle Prozesse mit Systemintegration, Sonderfällen oder hohem Volumen ist Enterprise die passende Lösung.

Preise und Pro-Tarif/Enterprise ansehen


Wann lohnt sich Pro?

Der Pro-Tarif lohnt sich, wenn Sie regelmäßig E-Rechnungen erstellen, PDF-Rechnungen umwandeln oder Rechnungen vor dem Versand validieren möchten.

Pro passt besonders, wenn Sie:

  • regelmäßig Standard-PDF-Rechnungen in ZUGFeRD umwandeln
  • regelmäßig PDF in XRechnung konvertieren
  • E-Rechnungen ohne künstliche Einzellimits erstellen möchten
  • Viewer und Validator häufiger nutzen
  • formatgerechte Prüfung vor dem Versand benötigen: KoSIT für XRechnung, Mustang für ZUGFeRD
  • Batch-Uploads für Standardprozesse nutzen möchten
  • keine individuelle API- oder ERP-Anbindung brauchen
Für gelegentliche Einzelvorgänge reicht oft Pay-as-you-go. Für wiederkehrende Konvertierungen ist Pro meist planbarer.


Wann ist Enterprise sinnvoll?

Enterprise ist für Unternehmen gedacht, bei denen E-Rechnung nicht nur ein einzelner Upload ist, sondern Teil eines größeren Prozesses.

Enterprise eignet sich für:

  • hohe Rechnungsvolumen
  • API-Anbindung
  • ERP-Anbindung
  • CRM-Anbindung
  • Shopsystem-Anbindung
  • automatische Verarbeitung von PDF-Rechnungen
  • individuelle Pflichtfelder je Kunde
  • abweichende Empfängerregeln
  • automatische Sonderfall-Erkennung
  • Abschlagsrechnungen und Schlussrechnungen
  • Gutschriften und Stornos
  • Factoring oder Abtretung
  • Freigabeprozesse im Dashboard
  • strukturierte Fehlerlisten
  • Monitoring und SLA
  • E-Mail-Weiterleitung
  • automatisierten E-Rechnungsversand
  • White-Label oder SSO
  • persönliche Einrichtung und laufende Betreuung
Gerade im Mittelstand entstehen viele E-Rechnungsprobleme nicht durch Standardrechnungen, sondern durch Ausnahmen. Wenn Rechnungen aus ERP-, CRM- oder Shopsystemen kommen, wenn Empfänger unterschiedliche Vorgaben machen oder wenn Sonderfälle automatisch erkannt werden müssen, ist eine individuelle Enterprise-Lösung oft effizienter als manuelle Nacharbeit.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie bestehende Systeme anbinden oder einen kompletten E-Rechnungsprozess automatisieren möchten.

Preise und Pro-Tarif/Enterprise ansehen


Checkliste: So versenden Sie eine ZUGFeRD-Rechnung sicherer

Bevor Sie eine ZUGFeRD-Datei verschicken, prüfen Sie diese Punkte:

  1. Öffnet sich die PDF-Datei korrekt?
  2. Ist die XML-Datei eingebettet?
  3. Stimmen sichtbare PDF und XML-Daten überein?
  4. Sind Rechnungsnummer, Datum und Leistungszeitraum korrekt?
  5. Sind alle Käufer- und Verkäuferdaten vollständig?
  6. Stimmen Netto-, Steuer- und Bruttobeträge?
  7. Sind Steuerkategorien und Steuersätze korrekt?
  8. Ist die IBAN korrekt?
  9. Ist eine Käuferreferenz oder Leitweg-ID erforderlich?
  10. Wurde die Datei validiert?
  11. Akzeptiert der Empfänger ZUGFeRD oder verlangt er XRechnung?
  12. Wird die Datei unverändert und revisionssicher archiviert?
Zur Archivierung empfehlen wir ergänzend unseren Beitrag zur E-Rechnung und Aufbewahrungspflicht.


FAQ: PDF zu ZUGFeRD

Kann ich eine normale PDF in ZUGFeRD umwandeln?

Ja. Eine normale PDF-Rechnung kann in eine ZUGFeRD-Rechnung umgewandelt werden, wenn die notwendigen Rechnungsdaten korrekt erkannt, ergänzt und als strukturierte XML-Daten eingebettet werden. Wichtig ist, dass die Daten fachlich stimmen und das Ergebnis validiert wird.

Ist ein PDF automatisch eine E-Rechnung?

Nein. Ein normales PDF ohne strukturierte Daten ist keine E-Rechnung nach der neuen Definition. Eine echte E-Rechnung muss in einem strukturierten elektronischen Format vorliegen und elektronische Verarbeitung ermöglichen.

Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und Factur-X?

ZUGFeRD und Factur-X sind eng miteinander verbunden. In der Praxis wird Factur-X häufig als französisch geprägte Bezeichnung für den gemeinsamen deutsch-französischen Standard verstanden. Beide setzen auf eine hybride Rechnung aus PDF und eingebettetem XML.

Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung?

ZUGFeRD ist ein hybrides Format aus PDF und XML. XRechnung ist eine reine XML-Rechnung. ZUGFeRD ist für viele B2B-Prozesse angenehm, weil die PDF-Ansicht erhalten bleibt. XRechnung ist besonders in B2G-Prozessen und bei öffentlichen Auftraggebern verbreitet.

Muss ich ZUGFeRD oder XRechnung verwenden?

Das hängt vom Empfänger ab. Viele B2B-Empfänger akzeptieren EN-16931-konforme Formate wie ZUGFeRD oder XRechnung. Behörden und Rechnungseingangsportale geben oft konkrete Anforderungen vor. Prüfen Sie deshalb vor dem Versand, welches Format der Empfänger verlangt.

Kann RechneX auch Sonderfälle abbilden?

Ja, unterstützte Sonderfälle können im Generator manuell erstellt werden. Automatische Sonderfall-Konvertierung aus bestehenden PDFs, ERP-Daten oder Prozessketten ist ein Enterprise-Thema. Dazu gehören zum Beispiel Gutschriften, Korrekturen, Abschläge, Schlussrechnungen, Factoring, kundenspezifische Pflichtfelder und individuelle Mappings.

Gibt es eine kostenlose PDF-zu-ZUGFeRD-Konvertierung?

Aktuell ist die PDF-Konvertierung nicht als unbegrenzte kostenlose Konvertierung positioniert. Einzelne PDF-Konvertierungen sind als Pay-as-you-go verfügbar. Kostenlos nutzbar sind vor allem der Einstieg über Account, Generator im Tageslimit sowie Viewer und Validator. Die aktuellen Details stehen auf der Preisseite.


Fazit: PDF behalten, E-Rechnungspflicht erfüllen

ZUGFeRD ist die praktische Brücke zwischen klassischer PDF-Rechnung und strukturierter E-Rechnung. Sie behalten eine lesbare Rechnung im bekannten Layout und liefern gleichzeitig die maschinenlesbaren XML-Daten, die moderne Buchhaltungssysteme benötigen.

Für einzelne Standardrechnungen können Sie Ihre PDF direkt mit RechneX in ZUGFeRD oder XRechnung umwandeln. Wenn Sie ohne bestehende PDF starten, erstellen Sie Ihre E-Rechnung direkt im Generator. Für regelmäßige Standardprozesse ist Pro gedacht. Für API, ERP-Anbindung, Shopsysteme, E-Mail-Weiterleitung, E-Rechnungsversand, Sonderfälle und hohe Volumen ist Enterprise die passende Lösung.

PDF zu ZUGFeRD konvertieren

Kostenlos registrieren und E-Rechnung erstellen

Preise und Pro-Tarif/Enterprise ansehen

Tags:

pdf zu zugferdzugferd konverterpdf/a-3pdf/a-3ben 16931xml einbettenfactur-xhybrid rechnunge-rechnung aus pdfpdf in e-rechnung umwandeln

XRechnung vor dem Versand kostenlos prüfen

XML auf EN 16931 und KoSIT-Regeln prüfen