PDF zu XRechnung umwandeln: Bestehende PDF-Rechnungen einfach konvertieren
Viele Unternehmen schreiben Rechnungen weiterhin mit Word, Excel, DATEV-nahen Prozessen, älteren ERP-Systemen oder branchenspezifischer Software. Das Problem: Eine normale PDF-Rechnung ist seit 2025 keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinn mehr, wenn sie keine strukturierten Daten enthält. Für viele B2B- und B2G-Prozesse werden deshalb Formate wie XRechnung, ZUGFeRD, Factur-X, UBL oder CII relevant.
Die gute Nachricht: Sie müssen nicht zwingend sofort Ihre komplette Rechnungssoftware austauschen. Wenn Ihre bestehende Software weiterhin saubere PDF-Rechnungen erzeugt, können Sie diese mit RechneX in eine strukturierte, prüfbare E-Rechnung umwandeln: als XRechnung XML oder als ZUGFeRD PDF/A-3B mit eingebettetem XML.
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Kurz erklärt: Wie funktioniert PDF zu XRechnung?
Bei der Umwandlung von PDF zu XRechnung werden die sichtbaren Rechnungsdaten aus Ihrer PDF-Rechnung ausgelesen, strukturiert, ergänzt und in ein maschinenlesbares XML-Format überführt. Entscheidend ist dabei nicht nur die Umwandlung selbst, sondern die anschließende Prüfung gegen die fachlichen und technischen Regeln.
Ein zuverlässiger Workflow besteht aus fünf Schritten:
- PDF-Rechnung hochladen
- Rechnungsdaten automatisch erkennen
- erkannte Daten im Editor prüfen und fehlende Pflichtfelder ergänzen
- Zielformat wählen: XRechnung XML oder ZUGFeRD PDF/A-3B
- E-Rechnung validieren und herunterladen
PDF-Rechnung sofort in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln
Laden Sie Ihre bestehende PDF-Rechnung hoch, prüfen Sie die erkannten Daten im Editor und erstellen Sie daraus eine validierte E-Rechnung im passenden Format.
Warum eine normale PDF-Rechnung nicht ausreicht
Eine PDF-Rechnung ist für Menschen gut lesbar. Für Buchhaltungssysteme, Behördenportale und automatisierte Rechnungseingänge ist sie jedoch nur begrenzt nutzbar, wenn keine strukturierten Rechnungsdaten enthalten sind.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt nach der neuen gesetzlichen Definition: Eine E-Rechnung muss in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen werden und eine elektronische Verarbeitung ermöglichen. Ein einfaches PDF ohne strukturierte Daten gilt seitdem als sonstige Rechnung, nicht als E-Rechnung.
Das bedeutet in der Praxis:
- Eine normale PDF-Datei ist nicht automatisch eine E-Rechnung.
- Eine echte E-Rechnung enthält strukturierte Daten nach EN 16931.
- XRechnung ist ein reines XML-Format.
- ZUGFeRD kombiniert ein menschenlesbares PDF mit eingebettetem XML.
- Für Behördenaufträge wird häufig ausdrücklich eine XRechnung verlangt.
- Für B2B-Prozesse ist ZUGFeRD oft praktisch, weil PDF-Ansicht und XML-Daten in einer Datei kombiniert werden.
Was ist eine XRechnung?
Die XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen, insbesondere im Austausch mit öffentlichen Auftraggebern. Technisch handelt es sich um eine strukturierte XML-Datei, die Rechnungsinformationen wie Verkäufer, Käufer, Rechnungsnummer, Datum, Positionen, Steuern, Zahlungsdaten und Gesamtbetrag maschinenlesbar abbildet.
XRechnung basiert auf der europäischen Norm EN 16931 und wird in Deutschland im öffentlichen Bereich breit eingesetzt. Bei Rechnungen an Behörden kommen häufig zusätzliche Anforderungen hinzu, zum Beispiel:
- Leitweg-ID
- Käuferreferenz
- korrekte elektronische Adressen
- Pflichtangaben nach XRechnung
- valide Steuerkategorien
- korrekte Summenlogik
- passende Rechnungsart, zum Beispiel Rechnung, Gutschrift oder Korrektur
PDF zu XRechnung: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: PDF-Rechnung vorbereiten
Die Qualität der Konvertierung hängt stark von der Qualität der Ausgangsrechnung ab. Ein PDF-zu-XRechnung-Konverter kann nur zuverlässig arbeiten, wenn die Daten klar erkennbar sind.
Achten Sie vor dem Upload besonders auf:
- eindeutige Rechnungsnummer
- vollständiges Rechnungsdatum
- vollständige Verkäuferdaten
- vollständige Käuferdaten
- Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID, falls erforderlich
- Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
- klare Positionszeilen mit Menge, Einheit, Einzelpreis und Steuersatz
- nachvollziehbare Netto-, Steuer- und Bruttosummen
- Zahlungsbedingungen
- IBAN und Zahlungsinformationen
- bei Behörden: Leitweg-ID oder Käuferreferenz
Schritt 2: PDF im RechneX Konverter hochladen
Öffnen Sie den PDF zu XRechnung Konverter und laden Sie Ihre PDF-Rechnung hoch. RechneX liest die Rechnungsdaten aus und überführt sie in eine strukturierte Maske.
Der typische Ablauf:
- PDF hochladen
- automatische Datenextraktion starten
- erkannte Rechnungsdaten prüfen
- fehlende Pflichtfelder ergänzen
- XRechnung oder ZUGFeRD wählen
- validierte Datei herunterladen
Schritt 3: Pflichtfelder prüfen und ergänzen
Eine XRechnung ist strenger als eine normale PDF-Rechnung. Viele Ablehnungen entstehen nicht, weil die Rechnung fachlich falsch ist, sondern weil ein Pflichtfeld fehlt oder eine technische Regel nicht erfüllt wird.
Typische Pflicht- und Prüfpunkte sind:
- Rechnungsnummer
- Rechnungsdatum
- Verkäufername und Verkäuferadresse
- Käufername und Käuferadresse
- Verkäuferkennung, Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID
- Käuferreferenz
- Leitweg-ID bei B2G-Rechnungen
- Zahlungsdaten
- Steuerkategorie
- Umsatzsteuersatz
- Netto- und Bruttosummen
- Rundungslogik
- Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
- elektronische Adresse des Verkäufers und Käufers, sofern erforderlich
Schritt 4: Zielformat wählen: XRechnung oder ZUGFeRD
Nach der Prüfung wählen Sie das passende Ausgabeformat.
XRechnung ist sinnvoll, wenn:
- der Empfänger ausdrücklich XRechnung verlangt
- Sie an eine Behörde, Kommune oder öffentliche Stelle abrechnen
- ein Portal wie ZRE, OZG-RE oder ein Landesportal genutzt wird
- der Empfänger eine reine XML-Datei erwartet
- maximale maschinelle Verarbeitung im Vordergrund steht
- der Empfänger ein menschenlesbares PDF und strukturierte Daten in einer Datei möchte
- Sie im B2B-Bereich arbeiten
- Ihre Buchhaltung weiterhin eine PDF-Ansicht benötigt
- Sie eine hybride E-Rechnung mit PDF/A-3B und eingebettetem XML bevorzugen
- der Empfänger ZUGFeRD oder Factur-X akzeptiert
Schritt 5: XRechnung validieren
Die technische Validierung ist der wichtigste Schritt vor dem Versand. Eine XML-Datei kann auf den ersten Blick vollständig aussehen und trotzdem gegen Regeln verstoßen.
Mit dem XRechnung Validator prüfen Sie unter anderem:
- XML-Schema
- EN-16931-Regeln
- XRechnung-Geschäftsregeln
- Summen- und Steuerlogik
- Pflichtfelder
- Regel-IDs
- Fehler und Warnungen
PDF zu XRechnung für Behörden: Leitweg-ID, ZRE und OZG-RE
Bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber reicht es selten, nur eine XML-Datei zu erzeugen. Behörden benötigen meist klar definierte Angaben, damit die Rechnung intern zugeordnet werden kann.
Wichtig sind besonders:
- Leitweg-ID
- vollständiger Rechnungsempfänger
- korrekte Käuferreferenz
- Auftragsnummer oder Bestellreferenz, falls gefordert
- Leistungsbeschreibung
- Leistungszeitraum
- Zahlungsbedingungen
- korrekte Steuerangaben
- Anlagen, falls vertraglich oder fachlich erforderlich
Für B2G-Rechnungen ist die XRechnung oft das bevorzugte Format. ZUGFeRD kann in einzelnen Fällen ebenfalls eine Rolle spielen, entscheidend sind aber immer die Vorgaben des konkreten Empfängers.
PDF zu XRechnung für B2B: Was gilt 2025 bis 2028?
Die E-Rechnungspflicht in Deutschland wird stufenweise umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen grundsätzlich in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Für die Ausstellung gelten Übergangsregelungen.
Wichtig für Unternehmen:
- Seit 2025 ist eine einfache PDF-Rechnung keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinn.
- Bis Ende 2026 dürfen unter den Übergangsregelungen weiterhin sonstige Rechnungen ausgestellt werden.
- Andere elektronische Formate wie PDF benötigen weiterhin die Zustimmung des Empfängers.
- Ab 2027 wird die E-Rechnungsausstellung für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz relevant.
- Ab 2028 müssen grundsätzlich alle betroffenen Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen.
Typische Fehler bei der PDF-zu-XRechnung-Konvertierung
Viele XRechnungen scheitern nicht am Format selbst, sondern an Details. Häufige Fehler sind:
1. Fehlende Leitweg-ID
Bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist die Leitweg-ID oft erforderlich. Fehlt sie oder ist sie falsch, kann die Rechnung nicht korrekt zugeordnet werden.
2. Falsche Steuerkategorie
Umsatzsteuerfreie Rechnungen, Reverse Charge, Kleinunternehmerregelung oder 0-Prozent-Fälle brauchen passende Steuerkategorien und Begründungen. Eine sichtbare PDF-Notiz allein reicht in der XML-Struktur nicht immer aus.
3. Rundungsfehler
XRechnung und EN 16931 prüfen Summen sehr genau. Schon kleine Rundungsdifferenzen zwischen Positionssummen, Steuerbeträgen und Endbetrag können zu Fehlern führen.
4. Unklare Positionsdaten
Wenn Positionen im PDF visuell zusammengefasst sind, aber im XML sauber getrennt werden müssen, entstehen schnell Probleme. Wichtig sind Menge, Einheit, Einzelpreis, Steuer und Positionssumme.
5. Fehlende Käufer- oder Verkäuferangaben
Eine PDF kann für Menschen ausreichend aussehen, obwohl strukturierte Pflichtfelder fehlen. Der Validator erkennt solche Lücken.
6. Falscher Rechnungstyp
Rechnung, Gutschrift, Korrekturrechnung, Storno, Abschlag und Schlussrechnung sind nicht identisch. Jeder Belegtyp benötigt die passende Struktur.
Sonderfälle: Wann reicht der normale PDF-Konverter nicht?
Für Standardrechnungen ist die PDF-zu-XRechnung-Konvertierung meist der schnellste Einstieg. Komplexe Belege benötigen jedoch zusätzliche Logik.
Typische Sonderfälle sind:
- Gutschrift
- Korrekturrechnung
- Stornorechnung
- Reverse Charge
- Kleinunternehmerrechnung
- Teilrechnung
- Abschlagsrechnung
- Schlussrechnung
- Bauabschlag
- Selbstfakturierung
- Factoring oder Abtretung
- mehrere Steuersätze
- individuelle Zahlungsbedingungen
- Empfänger-spezifische Pflichtfelder
- Anlagen und Belegketten
Mit Enterprise können individuelle Regeln eingerichtet werden, zum Beispiel für:
- ERP-Anbindung
- API-Anbindung
- CRM- oder Shopsystem-Anbindung
- automatische Verarbeitung hoher Volumen
- E-Mail-Weiterleitung
- automatischen E-Rechnungsversand
- Freigabeprozesse im Dashboard
- Empfängerregeln
- Pflichtfeld-Mapping
- Factoring- und Abtretungslogik
- Storno-, Abschlags- und Schlussrechnungsprozesse
- White-Label, SSO, SLA und persönliches Onboarding
PDF-Konverter, Generator oder Validator: Was brauche ich?
RechneX bietet mehrere Werkzeuge, die unterschiedliche Aufgaben lösen.
PDF-Konverter
Der PDF-Konverter ist die richtige Wahl, wenn Sie bereits eine fertige PDF-Rechnung haben und daraus eine XRechnung oder ZUGFeRD-Datei erstellen möchten.
Geeignet für:
- PDF zu XRechnung
- PDF zu ZUGFeRD
- Excel-Rechnung als PDF exportieren und konvertieren
- Word-Rechnung als PDF exportieren und konvertieren
- DATEV-nahe PDF-Prozesse ergänzen
- Standardrechnungen ohne komplexe Belegkette
XRechnung Generator
Der XRechnung Generator ist sinnvoll, wenn Sie keine bestehende PDF-Rechnung haben oder Rechnungsdaten direkt im Browser erfassen möchten.
Geeignet für:
- neue XRechnung erstellen
- einzelne Rechnungen erfassen
- Pflichtfelder bewusst eintragen
- unterstützte Sonderfälle manuell erstellen
- validierte XML-Datei herunterladen
XRechnung Validator
Der Validator ist sinnvoll, wenn Sie bereits eine XML-Datei haben und prüfen möchten, ob sie technisch korrekt ist.
Geeignet für:
- XRechnung validieren
- XML-Dateien prüfen
- KoSIT-Fehler verstehen
- Ablehnungen vor dem Versand vermeiden
- Rechnungseingang kontrollieren
XRechnung Viewer
Der Viewer hilft, wenn Sie eine XML-Rechnung lesbar anzeigen möchten. Statt XML-Code zu lesen, sehen Sie Rechnungsnummer, Datum, Verkäufer, Käufer, Positionen, Steuern, Zahlungsdaten und Gesamtbetrag in einer verständlichen Darstellung.
Für wen lohnt sich die PDF-zu-XRechnung-Umwandlung?
Selbstständige und Freiberufler
Wenn Sie nur gelegentlich E-Rechnungen erstellen, müssen Sie nicht direkt ein umfangreiches ERP-System einführen. Sie können einzelne Rechnungen im Browser erstellen, prüfen oder konvertieren. Das ist besonders praktisch für Dienstleister, Berater, IT-Freelancer, Kreative und kleinere Agenturen.
Weitere Informationen finden Sie auch im Beitrag zur E-Rechnungspflicht für Freiberufler und Kleinunternehmer.
Handwerk und kleinere Unternehmen
Viele Handwerksbetriebe arbeiten weiterhin mit bestehenden Vorlagen, Branchensoftware oder Office-Dokumenten. Wenn daraus ein PDF entsteht, kann RechneX die Lücke zur strukturierten E-Rechnung schließen.
Das ist besonders hilfreich, wenn Kunden, Hausverwaltungen, öffentliche Auftraggeber oder größere Unternehmen plötzlich XRechnung oder ZUGFeRD verlangen.
Agenturen und Dienstleister
Agenturen, Beratungen und Kreativbüros möchten oft keine vollständige Buchhaltungssoftware wechseln, nur weil ein Kunde strukturierte Rechnungen verlangt. Für solche Fälle ist die Konvertierung bestehender PDF-Rechnungen ein pragmatischer Einstieg.
Mehr dazu finden Sie auch in den Brancheninformationen für Agenturen.
KMU und Mittelstand
Für wiederkehrende Standardrechnungen lohnt sich der Pro-Tarif, weil Viewer, Validator, Generator und Standard-Konvertierungen ohne künstliche Einzellimits genutzt werden können. Für individuelle Prozesse, hohe Volumen, ERP-Daten, API, Freigaben oder Sonderfälle ist Enterprise besser geeignet.
Unternehmen mit ERP, CRM oder Shop
Wenn Rechnungen bereits in einem ERP-, CRM- oder Shopsystem entstehen, kann eine manuelle PDF-Konvertierung zu aufwendig werden. In diesem Fall ist eine automatisierte Enterprise-Anbindung sinnvoll.
Mögliche Enterprise-Szenarien:
- Rechnungen aus ERP-Daten erzeugen
- Shopware-, CRM- oder Shopsystem-Prozesse anbinden
- PDFs automatisch per E-Mail weiterleiten
- E-Rechnungen automatisch erzeugen und versenden
- Fehlerlisten und Freigaben im Dashboard nutzen
- Sonderfälle anhand von Beleglogik erkennen
- kundenspezifische Pflichtfelder automatisch setzen
Pro oder Enterprise: Welche Lösung passt?
RechneX ist bewusst gestaffelt aufgebaut: kostenlos testen, Pro für regelmäßige Standardfälle, Enterprise für Automatisierung und komplexe Prozesse.
Kostenlos starten
Der kostenlose Einstieg eignet sich für Tests, gelegentliche Prüfungen und einzelne E-Rechnungen.
Typische Nutzung:
- XRechnung ansehen
- XRechnung validieren
- ZUGFeRD prüfen
- einzelne E-Rechnung erstellen
- erste Workflows testen
Pro-Tarif
Der Pro-Tarif ist für Unternehmen gedacht, die regelmäßig Standardrechnungen erstellen, prüfen oder konvertieren möchten.
Geeignet für:
- unbegrenzte Standard-PDF-Konvertierungen
- XRechnung Generator
- ZUGFeRD Generator
- XRechnung Viewer
- KoSIT-Validierung
- Batch-Upload für Standardprozesse
- Prioritäts-Support
- klare Lösung ohne API- oder ERP-Projekt
Enterprise
Enterprise ist für Unternehmen gedacht, bei denen E-Rechnung nicht nur ein einzelner Upload ist, sondern ein Prozess.
Geeignet für:
- hohe Volumen
- ERP-Anbindung
- API-Anbindung
- CRM- und Shopsystem-Anbindung
- automatische Sonderfall-Erkennung
- Abschlags- und Schlussrechnungen
- Gutschriften und Korrekturen
- E-Mail-Weiterleitung
- automatischer E-Rechnungsversand
- Freigabeprozesse
- Fehlerlisten
- SLA, SSO, White-Label und individuelles Onboarding
Best Practice: So vermeiden Sie Ablehnungen
Bevor Sie eine XRechnung an Kunden, Behörden oder Portale senden, prüfen Sie diese Punkte:
- Ist das richtige Zielformat gewählt?
- Ist die Leitweg-ID vorhanden, falls erforderlich?
- Stimmen Käufer- und Verkäuferdaten?
- Sind Rechnungsnummer und Rechnungsdatum vollständig?
- Ist der Leistungszeitraum angegeben?
- Sind alle Positionen korrekt strukturiert?
- Stimmen Netto-, Steuer- und Bruttosummen?
- Ist die Steuerkategorie korrekt?
- Sind Zahlungsdaten vorhanden?
- Wurde die Datei validiert?
- Gibt es Warnungen oder Fehler im Validator?
- Stimmen Empfängeranforderungen wie Bestellnummer, Vertragsnummer oder Käuferreferenz?
Häufige Fragen zu PDF zu XRechnung
Kann ich eine normale PDF-Rechnung in eine XRechnung umwandeln?
Ja. Wenn die Rechnungsdaten im PDF erkennbar sind, können sie ausgelesen, geprüft und in eine strukturierte XRechnung XML überführt werden. Wichtig ist, dass Sie die erkannten Daten kontrollieren und fehlende Pflichtfelder ergänzen.
Ist eine PDF-Rechnung seit 2025 noch erlaubt?
Eine normale PDF-Rechnung ist seit 2025 keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinn, wenn sie keine strukturierten Daten enthält. Während der Übergangsfristen können sonstige Rechnungen unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin genutzt werden. Für eine echte E-Rechnung benötigen Sie ein strukturiertes Format wie XRechnung oder ZUGFeRD.
Was ist besser: XRechnung oder ZUGFeRD?
Das hängt vom Empfänger ab. XRechnung ist besonders wichtig für Behörden und öffentliche Auftraggeber. ZUGFeRD ist im B2B-Bereich oft praktisch, weil es ein lesbares PDF mit maschinenlesbarem XML kombiniert.
Brauche ich für XRechnung immer eine Leitweg-ID?
Bei Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ist die Leitweg-ID häufig erforderlich. Im B2B-Bereich ist sie normalerweise nicht relevant, außer der Empfänger fordert eine spezielle Käuferreferenz.
Kann RechneX auch ZUGFeRD erstellen?
Ja. RechneX kann aus bestehenden PDF-Rechnungen nicht nur XRechnung XML erzeugen, sondern auch ZUGFeRD als PDF/A-3B-Hybrid-PDF mit eingebettetem XML.
Was mache ich bei Gutschrift, Korrektur oder Abschlag?
Einzelne Sonderfälle können manuell im Generator erstellt werden. Wenn solche Belegarten automatisch aus PDFs, ERP-Daten oder Belegketten erkannt und verarbeitet werden sollen, ist RechneX Enterprise vorgesehen.
Muss ich meine Rechnungssoftware wechseln?
Nicht zwingend. Wenn Ihre bestehende Software weiterhin saubere PDF-Rechnungen erzeugt, können Sie RechneX als Ergänzung nutzen. Für Standardfälle reicht oft der Konverter oder der Pro-Tarif. Für automatisierte Prozesse ist Enterprise möglich.
Fazit: PDF zu XRechnung ist der pragmatische Einstieg in die E-Rechnung
Der Wechsel zur E-Rechnung bedeutet nicht automatisch, dass Sie Ihre gesamte Rechnungssoftware ersetzen müssen. Viele Unternehmen können bestehende PDF-Prozesse zunächst weiter nutzen und die erzeugten Rechnungen anschließend in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln.
Wichtig ist ein sauberer Ablauf: PDF hochladen, Daten prüfen, Pflichtfelder ergänzen, Zielformat wählen und validieren. Genau dafür ist RechneX gebaut.
Für einzelne Rechnungen können Sie kostenlos starten oder einzelne Vorgänge kaufen. Für regelmäßige Standardrechnungen ist Pro die passende Lösung. Für API, ERP-Anbindung, Shopsysteme, E-Mail-Weiterleitung, automatischen E-Rechnungsversand, hohe Volumen und Sonderfälle bietet RechneX Enterprise individuelle Automatisierung.
PDF-Rechnung in eine validierte E-Rechnung umwandeln
Erstellen Sie aus bestehenden PDF-Rechnungen eine XRechnung oder ZUGFeRD-Datei. Direkt im Browser, mit Datenprüfung, Pflichtfeldern und Validierung vor dem Download.
Quellen und weiterführende Informationen
- BMF: Fragen und Antworten zur Einführung der obligatorischen E-Rechnung: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html
- XStandards Einkauf: Informationen zum Standard XRechnung: https://xeinkauf.de/xrechnung/
- XStandards Einkauf: XRechnung 4.0 und EN 16931-1:2026: https://xeinkauf.de/aktuelles/xrechnung/xrechnung-4-umsetzung/
- IHK Frankfurt am Main: E-Rechnungspflicht ab 2025: https://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/uebersicht-alle-rechtsthemen/steuerrecht/umsatzsteuer-national/e-rechnungspflicht-ab-2025-6055774
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Branche
IT-Freelancer
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Branche
Agenturen
E-Rechnung für Agenturen, Designer und Kreativdienstleister: PDF-Rechnungen aus InDesign, Lexware, sevDesk, Word oder Excel in ZUGFeRD oder XRechnung umwandeln – ohne neues Rechnungssystem.



