128
BT-128OptionalTier 3 · Langtail-Ausbau

BT-128: Objektkennung der Rechnungsposition

BT-128 steht in der XRechnung für Objektkennung der Rechnungsposition. Es wirkt auf Positionsebene und muss mit Menge, Preis, Steuerlogik und Summen sauber zusammenspielen. Das Feld ist nicht immer verpflichtend, beeinflusst aber oft Annahme, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung. Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.

Kategorie
Positionen
Datentyp
Identifier
Kardinalität
0..1
Regelreferenzen
0 Stück

Pflicht, Definition und Praxiskontext

Das Feld ist nicht in jeder Rechnung Pflicht, kann aber für Routing, Steuerlogik oder saubere Folgeprozesse trotzdem entscheidend sein.

Offizielle Definition / Regelkern

Offizieller XRechnung-Begriff für die Kennung Objektkennung der Rechnungsposition.

  • Es wirkt auf Positionsebene und muss mit Menge, Preis, Steuerlogik und Summen sauber zusammenspielen.
  • Optional heißt in der XRechnung nicht automatisch unwichtig: Viele Empfängerprozesse nutzen das Feld trotzdem operativ.
  • Kennungen sollten exakt aus dem führenden System übernommen und nicht nachträglich formatiert werden.

Typische Fehler bei BT-128

  • Das Feld als optional zu behandeln, obwohl der jeweilige Empfängerprozess oder Sonderfall es faktisch benötigt.
  • Kennungen mit Leerzeichen, Zusätzen oder veralteten Codes aus Vorsystemen zu übernehmen.
  • Abhängige Felder und verbundene Regeln nicht gemeinsam zu prüfen, obwohl genau dort viele Validator-Fehler entstehen.

Werte, Format und Eingabehinweise

  • Wert ohne dekorative Leerzeichen, Zusätze oder UI-Formatierung übernehmen.
  • Nur offiziell erwartete Codes, Schemes oder Kennungen aus dem Vorsystem verwenden.
  • Abhängige Felder wie Scheme, Referenz oder gekoppelte IDs mitprüfen.

XML-Mapping für UBL und CII

UBL 2.1XPath
Für dieses Feld liegt im aktuellen Bundle kein stabiler UBL-Pfad in den importierten Upstream-Daten vor.
UN/CEFACT CIIXPath
Für dieses Feld liegt im aktuellen Bundle kein stabiler CII-Pfad in den importierten Upstream-Daten vor.

Verwandte BT-Felder mit direktem Einfluss

Aus Theorie sofort eine valide XML machen

Nutze BT-128 nicht nur als Nachschlagepunkt. Prüfe den Feldwert direkt im Generator oder lass bestehende XMLs gegen die KoSIT-Regeln validieren, bevor der Empfänger ablehnt.

FAQ zu BT-128 vor dem XML-Versand

Antworten zu Kategorie, Pflichtgrad und typischen Validator-Fallen auf Basis offizieller XRechnung- und Peppol-Quellen.

FAQ
Wie trage ich BT-128 Objektkennung der Rechnungsposition korrekt in der XRechnung ein?Aufklappen

Für BT-128 gelten immer der offizielle Feldbegriff, der Datentyp Identifier und die Kardinalität 0..1. 0..1 bedeutet für BT-128 höchstens einmal. Der Wert muss maschinenlesbar im XML stehen und darf nicht nur im PDF sichtbar sein. Kennungen unverändert aus dem führenden System übernehmen und nicht mit Leerzeichen, Präfixen oder UI-Texten verfälschen. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-127, BT-129, BT-126 und BT-130.

Was muss ich bei BT-128 in der Kategorie Positionen besonders beachten?Aufklappen

BT-128 gehört zur Kategorie Positionen. Auf Positionsebene erwartet XRechnung sauber strukturierte Mengen, Preise, Bezeichnungen und Steuerbezüge. Diese Daten sollten immer direkt aus ERP, Warenwirtschaft oder Auftragslogik stammen und nicht erst aus PDF-Texten rekonstruiert werden. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.

Wann sollte BT-128 trotz Optional-Status trotzdem gesetzt werden?Aufklappen

Optional heißt in XRechnung nicht nebensächlich. Setze BT-128, wenn der konkrete Geschäftsfall, der Empfängerprozess oder gekoppelte Daten es fachlich verlangen. Sobald das Feld im XML auftaucht, muss es vollständig, fachlich passend und regelkonform befüllt sein. Direkt mitprüfen sollten Sie BT-127, BT-129, BT-126 und BT-130.

Wann darf BT-128 leer bleiben und wann löst es Folgeprüfungen aus?Aufklappen

BT-128 kann leer bleiben, wenn Ihr Szenario die Angabe nicht benötigt und kein Empfänger sie vorgibt. Sobald Sie das Feld jedoch setzen, greifen die offiziellen Format-, Kardinalitäts- und Kopplungsregeln. Auch bei Feldern ohne explizit eingespielte Detailregel gilt: Format, Häufigkeit und fachlicher Kontext müssen zur Spezifikation passen.