E-Rechnung für Agenturen: Design-PDF als XRechnung oder ZUGFeRD nutzen
Agenturen möchten keine beliebige Standardrechnung verschicken. Logo, Typografie, Farben und Aufbau gehören zum eigenen Markenauftritt. Gleichzeitig benötigen Kunden zunehmend strukturierte Rechnungsdaten, die sich ohne manuelle Übertragung in Buchhaltungs- und ERP-Systemen verarbeiten lassen.
Eine aus InDesign, Illustrator, Acrobat, Word oder einer Agentursoftware exportierte PDF-Datei erfüllt diese technische Anforderung allein nicht. Ein einfaches PDF gilt nach der seit dem 1. Januar 2025 geltenden Definition nicht als E-Rechnung, weil ihm die maschinenlesbare Datenstruktur fehlt. Quelle: BMF FAQ zur E-Rechnung
Agenturen benötigen deshalb je nach Empfänger eines von zwei Formaten:
- ZUGFeRD, wenn eine lesbare PDF-Rechnung mit eingebetteten XML-Daten gewünscht ist.
- XRechnung, wenn der Kunde eine strukturierte XML-Datei verlangt, etwa bei öffentlichen Aufträgen.
PDF-Rechnung in eine E-Rechnung umwandeln
Originaldesign als ZUGFeRD umsetzen
Welches E-Rechnungsformat passt zu Ihrer Agentur?
Die Entscheidung richtet sich nicht nach dem verwendeten Designprogramm, sondern nach den Anforderungen des Rechnungsempfängers.
| Anwendungsfall | Geeignetes Format | Ergebnis |
|---|---|---|
| Rechnung an einen normalen B2B-Kunden | Häufig ZUGFeRD | Lesbares PDF mit eingebetteten XML-Rechnungsdaten |
| Rechnung an eine Behörde oder öffentliche Einrichtung | Häufig XRechnung | Strukturierte XML-Datei für Portal oder Verwaltungsprozess |
| Kunde nennt ein bestimmtes Format oder Profil | Vorgabe des Kunden | Datei entsprechend der konkreten Empfängeranforderung |
| Bestehendes CI- oder InDesign-Layout soll sichtbar bleiben | ZUGFeRD | Gestaltung kann als PDF-Ebene erhalten werden |
| Rechnungen sollen aus CRM, ERP oder Agentursoftware entstehen | XRechnung oder ZUGFeRD | Automatisierter Enterprise-Prozess je nach Empfänger |
Für viele Agenturen ist ZUGFeRD bei B2B-Rechnungen die praktischere Lösung. Der Kunde erhält weiterhin ein vertrautes PDF, während die Buchhaltung auf die eingebetteten XML-Daten zugreifen kann.
XRechnung ist vor allem relevant, wenn ein Auftraggeber ausdrücklich eine XML-Rechnung verlangt. Das betrifft häufig Behörden, Kommunen, Hochschulen, Kammern und andere öffentliche Einrichtungen.
Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Ratgeber XRechnung oder ZUGFeRD.
Warum ein normales Rechnungs-PDF keine E-Rechnung ist
Eine PDF-Datei bildet den sichtbaren Inhalt einer Rechnung ab. Für eine E-Rechnung müssen die Angaben zusätzlich in einer fest definierten Datenstruktur vorliegen.
Dazu gehören unter anderem:
- Rechnungsnummer und Rechnungsdatum
- Leistungsdatum oder Leistungszeitraum
- vollständige Angaben zu Verkäufer und Käufer
- einzelne Rechnungspositionen
- Mengen, Einheiten und Einzelpreise
- Steuerkategorien, Steuersätze und Steuerbeträge
- Netto-, Steuer- und Bruttosummen
- Zahlungsbedingungen und Bankverbindung
- Bestellnummern, Vertragsreferenzen oder Buyer References
- weitere Pflichtfelder des verwendeten E-Rechnungsformats
Auch das nachträgliche Anhängen einer beliebigen XML-Datei reicht nicht aus. Die XML-Daten müssen fachlich korrekt aufgebaut sein und mit dem sichtbaren Rechnungsinhalt übereinstimmen.
ZUGFeRD für Agenturen: Rechnungsdesign und XML in einer Datei
ZUGFeRD verbindet zwei Ebenen in einem Dokument:
| Bestandteil | Funktion |
|---|---|
| Sichtbares PDF | Zeigt Logo, Gestaltung, Projektbeschreibung, Positionen und Zahlungsinformationen |
| Eingebettete XML-Datei | Stellt die Rechnungsdaten strukturiert für Buchhaltung und Software bereit |
Das sichtbare Dokument basiert auf PDF/A-3. Die XML-Datei wird in das PDF eingebettet und enthält die strukturierten Rechnungsdaten.
Für Agenturen bietet dieser Aufbau einen entscheidenden Vorteil: Die Rechnung kann weiterhin professionell gestaltet sein, ohne auf maschinenlesbare Daten zu verzichten.
ZUGFeRD eignet sich beispielsweise für:
- Rechnungen mit eigenem Corporate Design
- aus InDesign oder einer Agentursoftware erzeugte PDFs
- detaillierte Projekt- und Leistungsbeschreibungen
- Rechnungen an B2B-Kunden
- Kunden, die ein PDF lesen oder intern weiterleiten möchten
- Buchhaltungen, die strukturierte XML-Daten verarbeiten können
PDF und XML müssen denselben Inhalt wiedergeben
Bei ZUGFeRD existieren die Rechnungsangaben sichtbar im PDF und strukturiert in der XML-Datei. Beide Ebenen müssen übereinstimmen.
Problematisch wären beispielsweise:
- 19 Prozent Umsatzsteuer im PDF, aber 7 Prozent in der XML-Datei
- ein anderes Zahlungsziel in beiden Darstellungen
- abweichende Rechnungs- oder Bestellnummern
- fehlende Positionen in der XML-Datei
- unterschiedliche Netto- oder Bruttosummen
- eine Gutschrift im PDF, die technisch als normale Rechnung codiert wurde
Bestehendes InDesign- oder PDF-Design weiterverwenden
Bei geeigneten PDF-Rechnungen kann RechneX das vorhandene Dokument als sichtbare Ebene der ZUGFeRD-Rechnung verwenden und PDF/A-3-konform aufbereiten.
Wie verbindlich das Design erhalten werden muss, bestimmt den passenden Weg.
Vorhandenes Standard-PDF konvertieren
Wenn Ihre Rechnung bereits alle Angaben klar enthält und keine besonderen Layoutregeln benötigt, können Sie die Datei über den PDF-zu-E-Rechnung-Konverter hochladen.
Die erkannten Rechnungsdaten lassen sich vor dem Export prüfen und bei Bedarf korrigieren. Anschließend kann die Rechnung als XRechnung oder ZUGFeRD ausgegeben und validiert werden.
Dieser Weg eignet sich für einzelne oder regelmäßig wiederkehrende Standardrechnungen, bei denen geringfügige technische Anpassungen am PDF akzeptabel sind.
Originaldesign verbindlich erhalten oder nachbauen
Wenn Abstände, Typografie, Seitenaufbau, Briefpapier oder andere Gestaltungselemente verbindlich gleich bleiben müssen, reicht eine allgemeine PDF-Konvertierung nicht immer aus.
RechneX kann bestehende Rechnungsdesigns für einen kontrollierten ZUGFeRD-Prozess technisch umsetzen oder originalgetreu nachbauen. Dabei werden sichtbares Dokument, XML-Daten und PDF/A-3-Anforderungen gemeinsam berücksichtigt.
Das ist sinnvoll, wenn:
- das Rechnungsdesign Teil des Markenauftritts ist
- ein InDesign-Layout dauerhaft weiterverwendet werden soll
- mehrere Belegarten im gleichen Design benötigt werden
- sich Positionen und Seitenlängen regelmäßig ändern
- die erzeugten PDFs immer nach denselben Layoutregeln aufgebaut sein müssen
- ein verbindlicher Prozess statt einer bestmöglichen automatischen Übernahme benötigt wird
Ihr Rechnungsdesign soll verbindlich erhalten bleiben?
Wir prüfen Ihr bestehendes PDF- oder InDesign-Layout und setzen es als ZUGFeRD-Rechnung um. Bei Bedarf wird das Design originalgetreu nachgebaut und mit strukturierten Rechnungsdaten, PDF/A-3 und Validierung verbunden.
XRechnung für Agenturen: Wenn der Empfänger eine XML-Datei verlangt
Eine XRechnung ist keine gestaltete PDF-Rechnung, sondern eine strukturierte XML-Datei. Im Mittelpunkt stehen die maschinelle Verarbeitung und die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschäftsregeln.
XRechnung wird besonders häufig bei Rechnungen an folgende Empfänger verlangt:
- Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden
- öffentliche Einrichtungen
- Hochschulen und Universitäten
- Kammern
- Projektträger
- öffentliche Unternehmen
- Auftraggeber mit eigenen Rechnungsportalen
- Leitweg-ID
- Buyer Reference
- Bestellnummer
- Vertragsnummer
- Lieferantennummer
- Kostenstelle
- Projektreferenz
- vorgegebener Übertragungsweg
Mit RechneX können Sie eine XRechnung erstellen, im XRechnung Viewer lesbar anzeigen und mit dem XRechnung Validator prüfen.
Typische Rechnungsfälle in Agenturen
Agenturrechnungen enthalten häufig mehr als eine einfache Position mit Menge eins. Projektphasen, Fremdkosten, Leistungszeiträume und verschiedene Abrechnungsmodelle müssen auch in den strukturierten Daten korrekt abgebildet werden.
| Rechnungsfall | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|
| Projektpauschale | Leistungsbeschreibung und Leistungszeitraum sollten eindeutig sein. |
| Stunden- oder Tagessätze | Menge, Einheit, Einzelpreis und Positionssumme müssen rechnerisch zusammenpassen. |
| Retainer oder monatliche Betreuung | Abrechnungszeitraum und wiederkehrende Leistung sollten klar angegeben werden. |
| Fremdkosten und Lizenzen | Eigene Leistungen und weiterberechnete Kosten sollten nachvollziehbar getrennt werden. |
| Media- und Produktionsbudgets | Steuerliche Behandlung und Kostenart müssen korrekt eingeordnet werden. |
| Mehrere Steuersätze | Positionen und Steueraufschlüsselung müssen je Steuersatz stimmen. |
| Reverse Charge | Steuerkategorie, Hinweistext und Empfängerangaben müssen zum Sachverhalt passen. |
| Abschlags- und Schlussrechnungen | Bereits berechnete oder gezahlte Beträge müssen korrekt berücksichtigt werden. |
| Gutschrift oder Rechnungskorrektur | Belegart und Bezug zur ursprünglichen Rechnung müssen eindeutig sein. |
| Öffentlicher Auftrag | Leitweg-ID, Buyer Reference und Portalvorgaben sollten vorab geklärt werden. |
Unklare Sammelpositionen wie „Agenturleistung gemäß Absprache“ können zwar auf einem PDF verständlich wirken, liefern der Buchhaltung aber wenig verwertbare Struktur. Besser sind nachvollziehbare Positionen mit klarer Leistung, Menge, Einheit, Preis und Leistungszeitraum.
Empfohlener E-Rechnungs-Workflow für Agenturen
1. Format beim Kunden klären
Fragen Sie bei neuen Kunden frühzeitig:
- Wird XRechnung oder ZUGFeRD akzeptiert?
- Ist ein bestimmtes ZUGFeRD-Profil vorgeschrieben?
- Gibt es ein Rechnungsportal?
- Wird eine Leitweg-ID oder Buyer Reference benötigt?
- Müssen Bestell-, Projekt- oder Vertragsnummern angegeben werden?
- Darf die Rechnung per E-Mail versendet werden?
2. Ausgangsrechnung sauber aufbauen
Je klarer die Rechnung aufgebaut ist, desto zuverlässiger kann sie konvertiert werden.
Achten Sie insbesondere auf:
- eindeutige Rechnungsnummern
- vollständige Absender- und Empfängerdaten
- klare Leistungszeiträume
- getrennte Rechnungspositionen
- korrekte Mengen und Einheiten
- nachvollziehbare Einzelpreise
- richtige Steuersätze
- vollständige Zahlungsinformationen
- deutlich bezeichnete Sonderfälle
3. PDF konvertieren oder E-Rechnung direkt erstellen
Eine vorhandene PDF-Rechnung können Sie über den E-Rechnungs-Konverter in XRechnung oder ZUGFeRD umwandeln.
Ohne fertiges PDF können Sie die Rechnung direkt im Browser erstellen:
Das passende Vorgehen hängt davon ab, ob das bestehende Design weiterverwendet werden soll oder die strukturierte Rechnung direkt aus den eingegebenen Daten entstehen kann.4. Daten fachlich kontrollieren
Prüfen Sie vor dem Export insbesondere:
- Rechnungs- und Kundennummer
- Empfängeranschrift
- Leistungszeitraum
- Positionen und Mengen
- Netto-, Steuer- und Bruttobeträge
- Steuerkategorien
- Zahlungsziel
- Bankverbindung
- Bestell- und Projektreferenzen
- Belegart bei Gutschriften oder Korrekturen
5. Datei validieren und lesbar prüfen
Vor dem Versand sollte die Datei technisch validiert werden.
Dafür stehen unter anderem folgende Werkzeuge bereit:
Die Validierung prüft das Format und die hinterlegten Geschäftsregeln. Zusätzlich sollte kontrolliert werden, ob die erfassten Inhalte tatsächlich der ursprünglichen Rechnung entsprechen.6. Wiederkehrende Abläufe automatisieren
Wenn Rechnungen regelmäßig aus einem CRM, ERP, Projektmanagementsystem oder einer eigenen Agentursoftware entstehen, sollte die E-Rechnung nicht dauerhaft über manuelle Einzelschritte erzeugt werden.
Ein Enterprise-Prozess kann beispielsweise abbilden:
- Datenübernahme aus bestehenden Systemen
- API-basierte Rechnungserstellung
- individuelle Zuordnung von Rechnungsfeldern
- mehrere Absender oder Gesellschaften
- verschiedene Rechnungs- und Sonderfälle
- empfängerabhängige Pflichtfelder
- automatische Auswahl von XRechnung oder ZUGFeRD
- Freigabe vor dem Versand
- Validierungs- und Fehlerberichte
- E-Mail-Weiterleitung oder automatisierten Versand
- hohe oder schwankende Rechnungsvolumen
Standard-Konvertierung oder Enterprise?
Nicht jede Agentur benötigt ein Einrichtungsprojekt. Für einzelne Rechnungen und überschaubare Standardprozesse reicht häufig der normale RechneX-Workflow.
| Standard-Workflow | Enterprise-Workflow |
|---|---|
| Einzelne oder regelmäßig wiederkehrende PDF-Rechnungen | Automatisierte Verarbeitung aus mehreren Systemen |
| Daten werden vor dem Export im Browser geprüft | Daten werden über API, Upload- oder Systemprozesse übernommen |
| XRechnung oder ZUGFeRD wird pro Rechnung gewählt | Format und Pflichtfelder können empfängerabhängig gesteuert werden |
| Geeignete PDFs können als sichtbare ZUGFeRD-Ebene verwendet werden | Layout wird verbindlich umgesetzt oder originalgetreu nachgebaut |
| Nutzer kontrolliert und exportiert die Rechnung selbst | Freigabe, Validierung und Versand können in den Prozess integriert werden |
| Keine individuelle Systemintegration erforderlich | CRM-, ERP-, Shop- oder Agentursoftware wird angebunden |
Enterprise ist besonders dann sinnvoll, wenn Fehler nicht erst bei jeder einzelnen Rechnung korrigiert werden sollen, sondern der gesamte Ablauf dauerhaft festgelegt werden muss.
E-Rechnungspflicht: Diese Termine sind für Agenturen wichtig
Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen.
Für die Ausstellung gelten Übergangsregelungen:
- Bis 31. Dezember 2026: Unter den gesetzlichen Voraussetzungen können weiterhin sonstige Rechnungen verwendet werden.
- Bis 31. Dezember 2027: Für Rechnungsaussteller mit einem Gesamtumsatz von höchstens 800.000 Euro im vorangegangenen Kalenderjahr gilt eine verlängerte Übergangsfrist.
- Ab 1. Januar 2028: Die umsatzabhängigen Übergangsregeln enden. Gesetzliche Ausnahmen bleiben bestehen.
Für Agenturen bedeutet das:
- Ein normales PDF ist nicht automatisch eine E-Rechnung.
- Der Empfang strukturierter E-Rechnungen sollte bereits möglich sein.
- ZUGFeRD kann Design und strukturierte Daten verbinden.
- XRechnung bleibt für viele öffentliche Auftraggeber wichtig.
- Kundenanforderungen sollten vor der ersten Rechnung geklärt werden.
- Individuelle Layouts und Systemanbindungen sollten nicht erst kurz vor Ablauf der Übergangsfristen geplant werden.
Häufige Fragen zu E-Rechnungen für Agenturen
Ist eine normale PDF-Rechnung eine E-Rechnung?
Nein. Ein einfaches PDF enthält keine standardisierte Struktur für die automatische elektronische Verarbeitung und gilt nach der neuen Definition als sonstige Rechnung. Quelle: BMF FAQ zur E-Rechnung
Kann ich eine InDesign-Rechnung direkt als E-Rechnung exportieren?
InDesign erzeugt ein gestaltetes Dokument, aber normalerweise keine vollständige und validierte Rechnungs-XML. Das exportierte PDF muss deshalb entweder in ein E-Rechnungsformat umgewandelt oder als sichtbare Ebene einer korrekt aufgebauten ZUGFeRD-Rechnung verwendet werden.
Kann mein bisheriges Rechnungsdesign erhalten bleiben?
Bei ZUGFeRD kann das sichtbare PDF grundsätzlich erhalten bleiben. Bei geeigneten Standard-PDFs ist eine direkte Aufbereitung möglich. Wenn das Ergebnis verbindlich dem bisherigen Layout entsprechen oder dauerhaft nach festen Gestaltungsregeln erzeugt werden soll, empfiehlt sich die Umsetzung über ZUGFeRD mit Originaldesign oder einen Enterprise-Workflow.
Was ist für Agenturen besser: XRechnung oder ZUGFeRD?
Für viele B2B-Kunden ist ZUGFeRD praktischer, weil ein lesbares PDF und strukturierte XML-Daten in einer Datei verbunden werden. Verlangt der Empfänger eine reine XML-Datei, etwa im öffentlichen Bereich, wird meist XRechnung benötigt.
Agenturen sollten deshalb nicht nur ein Format unterstützen, sondern die Rechnung nach der jeweiligen Empfängeranforderung ausgeben können.
Braucht eine XRechnung zusätzlich ein PDF?
Die XRechnung selbst ist eine XML-Datei. Ein zusätzliches PDF ist für die technische Verarbeitung grundsätzlich nicht erforderlich und ersetzt die XML-Datei nicht. Zum menschlichen Prüfen kann der Inhalt mit einem XRechnung Viewer lesbar dargestellt werden.
Reicht es, eine XML-Datei an mein Rechnungs-PDF anzuhängen?
Nein. Eine ZUGFeRD-Rechnung benötigt einen technisch korrekten PDF/A-3-Aufbau, ein geeignetes XML-Format und übereinstimmende Inhalte. Das bloße Anhängen einer beliebigen XML-Datei erzeugt keine verlässliche E-Rechnung.
Welche Angaben sollte ich vorab beim Kunden erfragen?
Klären Sie mindestens:
- gewünschtes Rechnungsformat
- Übertragungsweg oder Portal
- Leitweg-ID oder Buyer Reference
- Bestell- oder Vertragsnummer
- Lieferantennummer
- zuständige Rechnungsadresse
- besondere Anforderungen an Positionen oder Referenzen
Kann RechneX auch Gutschriften und andere Sonderfälle verarbeiten?
RechneX unterstützt neben Standardrechnungen verschiedene Belegarten und steuerliche Sonderfälle. Dazu gehören unter anderem Gutschriften, Korrekturrechnungen, Reverse Charge, Kleinunternehmerrechnungen sowie Teil-, Anzahlungs- und Endrechnungen.
Für wiederkehrende Sonderfälle, individuelle Regeln, Systemanbindungen und automatisierte Entscheidungen ist ein Enterprise-Workflow vorgesehen.
Fazit: Professionelles Rechnungsdesign und E-Rechnung lassen sich verbinden
Agenturen müssen ihr Rechnungsdesign nicht grundsätzlich aufgeben. Entscheidend ist die Wahl des passenden Formats.
Mit ZUGFeRD kann eine sichtbar gestaltete PDF-Rechnung mit strukturierten XML-Daten verbunden werden. Das eignet sich für viele B2B-Kunden und ermöglicht es, die eigene Gestaltung weiterzuverwenden.
XRechnung ist die passende Ausgabe, wenn ein Kunde eine strukturierte XML-Datei verlangt. Das betrifft besonders öffentliche Auftraggeber und Empfänger mit fest definierten Rechnungsprozessen.
Für Standardrechnungen können Agenturen ihre Dateien direkt mit RechneX erstellen, konvertieren und validieren. Wenn das bisherige InDesign- oder PDF-Layout verbindlich erhalten, originalgetreu nachgebaut oder automatisch aus bestehenden Systemen erzeugt werden soll, bietet RechneX eine individuelle Design- und Enterprise-Umsetzung.
E-Rechnungen erstellen, ohne beim Design zu improvisieren
Konvertieren Sie eine vorhandene PDF-Rechnung in XRechnung oder ZUGFeRD. Für verbindliche CI-Layouts, einen originalgetreuen Nachbau oder automatisierte Abläufe prüfen wir Ihren individuellen Agentur-Workflow.
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E-Rechnung für Agenturen, Designer und Kreativdienstleister: PDF-Rechnungen aus InDesign, Lexware, sevDesk, Word oder Excel in ZUGFeRD oder XRechnung umwandeln – ohne neues Rechnungssystem.
Quellen
Änderungsverlauf
Titel, Suchintention, Formatvergleich und Design-/Enterprise-Positionierung vollständig neu aufgebaut.





